Airbus und Boeing: Zwei Giganten und die Corona-Krise

Zweifellos ist die Corona-Pandemie nicht spurlos an den beiden größten Flugzeugherstellern Boeing und Airbus vorbeigegangen. Bei einem genaueren Blick auf die Zahlen und Fakten fällt jedoch auf, dass sich ein Unternehmen von Anfang an deutlich gefestigter in der Krise zeigte.

Landung eines A330neo (© Airbus)

Die Corona-Pandemie sorgte vor allem im Jahr 2020 für einen gewaltigen Einbruch der Flugzahlen. Da in zahlreichen Ländern eine Einreise nur unter erschwerten Bedingungen möglich war, brach die Nachfrage nach Flügen ebenfalls stark ein. Dies wiederum betraf logischerweise auch die beiden Flugzeugbauer Boeing und Airbus. Um mehr als 50 Prozent brach der Absatz an Flugzeugen an.

Das amerikanische Unternehmen Boeing und die europäische Firma Airbus lieferten sich jedoch schon vorher einen regelrechten Wirtschaftskrieg um die Vorherrschaft auf dem Markt. Zuletzt zeichnete sich dabei bereits der Trend in Richtung Airbus ab, da Boeing in wichtigen Segmenten wie beim Großraumjet Dreamliner mit Problemen zu kämpfen hatte.

Nach einem Milliardenverlust im Jahr 2020 konnte Airbus positive Zahlen für das zweite Jahr der Pandemie verzeichnen. Im Geschäftsjahr 2021 wurde mit einem Gewinn von 4,5 Milliarden Euro gerechnet, natürlich noch vor Steuern und Zinsen. Hier lässt sich ein logischer Zusammenhang mit der verbesserten Krisenlage herstellen, da vor allem Mittel- und Kurzstreckenflüge 2021 wieder deutlich aufgestockt wurden. Hier orientierten sich die drei größten Märkte Nordamerika, Europa und China sogar wieder auf dem Vorkrisenniveau.

Nicht ganz so positiv sieht die Lage hingegen beim amerikanischen Konkurrenten aus. Trotz der eigentlich guten Tendenz musste Boeing allein im dritten Quartal des Jahres 2020 einen Verlust von 132 Millionen Dollar hinnehmen. Hier sind jedoch hausgemachte Probleme wie die Sonderkosten für den erwähnten Langestreckenjet Dreamliner verantwortlich. Zudem hat der Mittelstreckenflieger 737 MAX nach wie vor keine Zulassung auf dem asiatischen Markt erhalten.

Boeing 777X im Flug (© Boeing)

Beide Unternehmen berichten im zweiten Krisenjahr jedoch von Lieferproblemen. Aufgrund der Pandemie sind viele Materialien nicht rechtzeitig in den Produktionsstätten. Auch die Zulieferer haben mit erheblichen logistischen Problemen zu kämpfen, die sich wiederum natürlich auch auf die Herstellung der Flugzeuge niederschlägt. Ferner werden die Auswirkungen des politischen Willens, eine erhebliche Menge an CO2 auch im Flugverkehr einzusparen, spannend zu beobachten sein. Auch hier müssen beide Konzerne innovative Lösungen finden, da besonders das Verbrennen von Kerosin als Flugtreibstoff noch immer als klimaschädlich gilt. Selbst verbrauchsärmere Flugzeuge könnten hier noch nicht das eigentliche Problem lösen.

Ganz allgemein scheint es aber so zu sein, dass die Corona-Pandemie für Airbus bis dato doch deutlich glimpflicher ausgegangen ist. Anders als Boeing konnten sie schon im zweiten Jahr wieder ordentliche Gewinne verzeichnen. Nichtdestotrotz ist auch der amerikanische Konkurrent viel zu groß und wirtschaftsstark, um den Kampf der beiden Fluggiganten dauerhaft zu verlieren.

Gewinnen: Auch beim Eurojackpot möglich

Beim Eurojackpot spielen ganz sicher mehr als nur zwei Akteure mit. Dazu spielt das Glück hier eine ungleich größere Rolle. Eingeführt wurde diese besondere Form der Lotterie im Jahr 2012, die erste Ziehung fand am 23. März statt. Als erste Länder nahmen Dänemark, Grönland, Färöer, Deutschland, Estland, Finnland, die Niederlande und Slowenien teil. Mittlerweile sind 18 Länder Mitglied. Von der Spielgebühr werden nicht nur die Lotteriegewinne bezahlt, sondern gleichzeitig auch gemeinnützige Projekte gefördert. Im Rahmen des Jackpots sind fünf Zahlen aus einer Zahlenreihe von 1 bis 50 zu tippen. Hinzu kommen die zwei sogenannten Eurozahlen, die sich wiederum aus einer Zahlenreihe von 1 bis 10 zusammensetzen. Somit brauchen Sie für die Eurojackpot Zahlen fünf und zwei Richtige. Sowohl im Jahr 2021 als auch im Jahr 2020 konnten Gewinner aus Deutschland sich über die maximale Gewinnsumme von 90 Millionen Euro freuen. Nachdem es mehrere Jahre nur zu einer Ziehung kam, ändert sich dies 2022. Hier wird eine zusätzliche Verlosung am Dienstag über die Runde gehen. Außerdem kommt es zu einer Anhebung der maximalen Gewinnsumme, die sich auf insgesamt 120 Millionen beläuft.

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