Spotter besichtigen BER-Terasse

Wie sehen künftig die Fotomöglichkeiten auf der Terasse des BER aus? Die Messlatte liegt hoch. Am Ende der Besichtigungstour gab es viele zufriedene Gesichter.

Am vergangenen Freitag (31.1.2020) bestand für die Inhaber des Spotterausweises (ausgegeben durch die Flughafengesellschaft FBB) die Möglichkeit, den BER vor dem Start der Passagiertests zu besichtigen. Besonders eine Frage trieb die Flugzeug-Enthusiasten um: Wie sehen die Fotomöglichkeiten auf der Terasse aus? Durch die großzügige Terrasse in Tegel liegt die Messlatte doch ziemlich hoch. Und auch in Schönefeld ist man dicht an den Flugzeugen.

Nach einer Begrüßung durch das Flughafenteam folgte zunächst eine kurze Besichtigung des Hauptterminals und des darunterliegenden Bahnsteigs. Auf den ersten Blick hat sich hier optisch nicht viel getan im Vergleich zu 2015, als der Autor zuletzt hier war.

Check-in Halle. Blick von der Empore. Im Rücken ist später dann Starbucks.
Die Bahnen halten direkt unter dem Hauptterminal T1.

Mit Hinblick auf die bald einsetzende Dämerung ging es dann in Richtung Terrasse. Der Zugang erfolgt über die Haupthalle, die Empore hoch und an Starbucks vorbei. Hier befinden sich die Drehkreuze, die nach dem Lösen eines Tickets den Weg freigeben. Für die Inhaber der Spotterausweise wird hier noch nach einer technischen Möglichkeit gesucht – Personal für den Zugang wird es nicht mehr geben.

Zugang zur Terrasse per Drehkreuz mit Ticket. Dann geht mit Fahrstuhl oder Treppe eine Etage höher.

Über zwei Brücken geht es dann zur Terrasse. Dabei überquert man den Shopping-Bereich, wo sich die bereits eingecheckten Passagiere aufhalten.

Blick in den Airside-Bereich auf den späteren Heinemann-Shop. Im Hintergrund die zweite Brücke zur Terrasse.

Und da ist sie nun: die künftige Terrasse des BER:

Die verglaste Terrasse ist wesentlicher größer als gedacht. Das überraschte viele.
Ausführlich wurden die Fotomöglichkeiten besprochen.

Die Terrasse ist Richtung Westen ausgerichtet. Bei Sonne also ab nachmittags Gegenlicht. Angemerkt wurde zudem, dass an dene Scheiben insbesondere nach Regen schnell Schmutz anhaftet. Auf der Innenseite kommen bestimmt auch schnell Finger-Abdrücke der Besucher hinzu (manche pressen auch gern den Kopf gegen die Scheiben – macht sich mit Sonnencreme besonders gut). Da hoffen wir mal auf ein arbeitswütiges Reinigungskommando 😉

Einigkeit herrschte aber, dass man die neue Terrasse auf jeden Fall mal ausprobieren wird. Gerade auch für Nachtaufnahmen könnte sie einen gewissen Reiz entfalten. Der nun einsetzende Sonnenuntergang bot erste Möglichkeiten.

Das westliche Vorfeld hat man gut im Blick

Zum Abschluss konnten wir noch die Gepäckausgabe in Augenschein nehmen.

Blick in die Gepäckhalle

Vielen Dank an das Öffentlichkeitsteam des Flughafen (auch für Catering), dass ihr den Besuch möglich gemacht habt! Für einige der zahlreich erschienenden Spotter war es auch der erste BER-Besuch überhaupt.

op/Berlinspotter.de

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