Schluss mit der Angst

Neue Therapiemöglichkeiten versprechen schnelle Erfolge

Flugzeug vor Unwetterfront (Blindguard/pixabay.com)

Die Angst, sie begleitet jeden Menschen durchs Leben. Viel zu oft wird mit der Angst allerdings etwas Schlechtes und Nerviges verbunden. Dabei ist die Angst wichtig, hätten die Menschen sie nicht, so würden sie durch nichts vor drohenden Gefahren gewarnt, die überall und immer auf sie lauern können.
Nervig und ärgerlich wird die Angst nur dann, wenn sie zu einer der immer öfter auftretenden Angststörungen wird. Wie es der Name bereits verrät, handelt es sich dabei um einen Zustand, in dem die eigene Angst in keinem Verhältnis mehr zur Realität steht. Der Kopf und der Körper übernehmen die Kontrolle und selbst, wenn man genau wissen sollte, dass die eigene Angst in keinem Verhältnis zu dem steht, was tatsächlich passieren könnte, hat man keinerlei Chancen, sich dagegen zu wehren.

Wo treten Angststörungen häufig auf?

Ein mulmiges Gefühl ist beim Flug mit einer alten Curtiss C-46D, einem echten Oldtimer der Lüfte, verständlich, wenn auch kaum angebracht. Die Flugangst ist weitverbreitet, obwohl es sich beim Fliegen klar um das sicherste aller Fortbewegungsmittel handelt. Leider bleiben in der heutigen Zeit große Flugunglücke nicht aus. Diese werden im Anschluss heftig diskutiert und so mancher kommt dabei natürlich ins Grübeln, wenn beim nächsten Mal der Fuß in ein Flugzeug gesetzt wird.
Nicht immer sind Pilotenfehler oder ein Ausfall wichtiger Technik der Grund für Totalverluste von Maschinen, in der jüngsten Vergangenheit haben die Fälle um die Boeing 737 Max gezeigt, dass es selbst bei Entwicklungskosten in Milliardenhöhe zu gravierenden Entwicklungsfehlern kommen kann.

Ähnlich wie bei der Flugangst sieht es beim Arztbesuch aus. Besonders beim Zahnarztbesuch handelt es sich tatsächlich um kein Klischee, wenn so mancher wackelige Knie bekommt. Weshalb gerade der Zahnarztbesuch derartige Ängste auslöst, das lässt sich gar nicht so einfach klären. Grundsätzlich ist die Angst beim Besuch vollkommen unbegründet und dennoch lässt sich diese Angststörung nur schwer aus den Köpfen der Betroffenen bekommen. Das führt oft dazu, dass sich Patienten selbst bei großen Beschwerden lange nicht beim Zahnarzt blicken lassen. Die Folge daraus können schwere Schäden sein und Schmerzen, die man wirklich niemanden zumuten möchte.

Zum Glück gibt es im Raum Berlin mit der bekannten Praxis des Zahnarztes Seidel eine Anlaufstelle, für alle, die sich um das Wohl ihrer Zähne sorgen, aber leider die eigene Angst nicht in Griff bekommen.
Doktor Seidel und sein Team sind auf Angstpatienten spezialisiert und bieten die Sedierung und die Vollnarkose bei Behandlungen an, die eigentlich derartige Maßnahmen nicht benötigen. Durch die Ruhigstellung des Patienten wird diesem die Angst genommen, nach dem Aufwachen aus der Narkose ist die Behandlung bereits erledigt und es gibt keine weiteren Gründe mehr, um Angst zu verspüren.

Besonders beim Zahnarztbesuch handelt es sich tatsächlich um kein Klischee. (Foto: StockSnap/pixabay.com)

Die langfristige Methode: mit der Angst arbeiten

Die Sedierung oder die Vollnarkose, dabei handelt es sich beim Zahnarztbesuch um Möglichkeiten, von der Angst davonzulaufen. In der Regel stellt das bei unregelmäßigen Dingen des Alltags, wie dem Arztbesuch, kein großes Problem dar. Ist man allerdings mit den Angststörungen täglich konfrontiert, so bieten sich langfristigere Lösungen an. Moderne Therapien bei Angsterkrankungen arbeiten zielführend und individuell mit jedem einzelnen Patienten, sodass sich eine deutliche Verbesserung der Situation oft recht schnell einstellt. Der Lebensqualität wegen ist es einen Versuch immer Wert.

Add a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.