Der BER - Thread

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Svetislav
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Svetislav » Freitag 23. November 2018, 16:58

Soweit ich gehört habe geht das Geld an die FBB, die Vertrag mit VW gemacht hat, und nicht an einen Parkplatz-Pächter. Die Parkflächen und -häuser werden doch wohl erst frühestens zur Eröffnung verpachtet.

Stirnrunzeln bei Abs. 5 ...
https://www.rbb24.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/2018/11/ex-ber-chefs-mehdorn-und-amann-im-u-ausschuss-berlin.html

Ob der Neubau eines weiteren Speicherbeckens an der Südbahn, entdeckt bei einer Platz-Umfahrung als der Etihad 380 rumstand, damit zusammenhängt ? Es befindet sich gleich westlich des (westlichen) Tores wo zur ILA viele ihre Arr/dep-Day Bilder gemacht haben und dürfte, sofern dort auch ein Netz gebaut ist, Aufnahmen vom unteren Bereich des südlich der Str. gelegenen Hügels dann wohl unmöglich machen und vom oberen Bereich bis zur Eröffnung vermutlich auch, da man dort etwas weiter westlich steht und die Bäumchen am Rande des hochführenden Weges dann störende Bäume sein werden ...
Der Hochsitz südlich der Bahnmitte wies an diesem Tage im vorderen Bereich seiner Bodenfläche ein fast durchgebrochenes Bodenbrett auf. Hatte es sicherheitshalber notdürftig markiert. Es erschien mir nicht einfach bis eher gar nicht austauschbar. Falls jmd vorbeikommt, kann er ja mal schauen, ob er noch existiert bzw. wie der Zustand ist ...

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railwaysengineer
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon railwaysengineer » Freitag 23. November 2018, 20:23

https://www.morgenpost.de/berlin/articl ... -lieb.html

Also auch der "Retter", ehrfurchtsvoll als "Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup" umgarnt, entpuppt sich hier in diesem obigen Pressebeitrag als gewöhnlicher Lügner aus der Kaste der politischen Klasse, wo er auch herkommt . . .

Angesichts derartiger Berichte über die fatalen und maximal stümperhaften Abläufe eines strategischen Projektes der Hauptstadt eines Landes praktisch eigentlich von Anfang an gibt es garkeine Hosen mit so grossen Taschen, wo die sich ballenden und daher hochgeschwollenen Fäuste hineinpassen . . .

Addendum:
Und hier wird noch drastischer Klartext geschrieben:
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/ ... f-31638960

Fazit unter anständigen Kaufleuten kann eigentlich nur noch sein:
- die verfahrene Kiste einstampfen
- und mit international anerkannten Konsortien was Anständiges auf die Beine stellen, einer Hauptstadt würdig !

olivernallaweg
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon olivernallaweg » Samstag 24. November 2018, 11:13

Während Amann versuchte, die Mängel und Fehler „minuziös“ aufzuarbeiten, in einer Liste festzuhalten und peu à peu zu beseitigen, verfolgte Mehdorn einen Hauruck-Ansatz. Sein Ziel: Der BER möge so schnell wie möglich eröffnen.


Wenn ich mir diesen Satz dazu anschaue, wird die Wahrheit eher sein, dass Mehdorn davon nichts wissen wollte. Hätte es doch sein Ziel einer möglichst schnellen Eröffnung im Wege gestanden. Rumpoltern und Sprüche klopfen kann der man, aber die von ihm selbstausgehende Expertise als Krisenretter mit zuletzt nur Jobs bei Firmen in angespannter Lage zu brüsten ist wohl mehr als daneben, wenn man sich den Scherbenhaufen anschaut den er bei der Bahn hinterlassen hat. Weitere "Erfolge" verbuchte er bei der Insolvenz von Air Berlin und mit erfolgreichem "Sprint" ähh Schneckentempo-Programm beim BER. Aber er ist ja nicht daran Schuld, er hat ja das sinkende Schiff immer früh genug verlassen.

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon railwaysengineer » Samstag 24. November 2018, 15:40

Wer diesen Mehdorn (ich hatte einmal im Berufsleben das zweifelhafte Vergnügen, diesem menschlichen Versager in einer Besprechung gegenüber sitzen zu müssen . . .) erlebt hat, kann sich der obigen Einschätzung nur anschliessen.
Aber . . . diesen Gedanken auch analytisch sachgerecht zu Ende gedacht muss man doch eigentlich auf die Erkenntnis stossen, dass den ja mal einer gerufen haben muss. So ein Typ fällt ja nicht von selbst vom Himmel in irgendeinen Sessel . . .
Und dieser Kandidat war ja unter Fachleuten schon als widerlicher Gesprächspartner höchst bekannt. Was existieren da für Mechanismen, um so eine absolute Null immer wieder aufschwimmen zu lassen ?
Es genügt auch nicht, in einem derartig katastrophalen Projektzustand einen Einzelnen zu bashen und damit zu meinen, man hätte nun den Schuldigen gefunden.
Das gesamte Projekt hat von Anfang an strukturell zum Himmel gestunken. Und davon soll immer wieder abgelenkt werden. Offenbar mit Erfolg bei vielen.
Das Dumme ist nur . . . bis heute sind Milliarden versenkt worden . . . und die Rechnung müssen auch wir Bürger blechen . . .
Nicht zu vergessen, der Imageverlust eines einst industriell hochangesehenen Exportlandes.
Das wird heute international nur noch laut belacht unter Projektfachleuten.
Und die wahren Schuldigen reissen weiter ihr Maul auf und halten diese Totgeburt eines Airports weiter künstlich am Leben. Für Autos erstmal . . . aber das ist eine ganz andere Baustelle . . . (für "carspotter" . . . :lol:) . . .
Zuletzt geändert von railwaysengineer am Samstag 24. November 2018, 18:17, insgesamt 2-mal geändert.

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spandauer
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon spandauer » Samstag 24. November 2018, 18:09

Trotz aller Emotionalität bezüglich dieses Themas, muss ich doch bitten, ein gewisses Niveau nicht zu unterschreiten. So was wie "menschliche Panne" muss nicht sein, ein wenig verbale Abrüstung würde ich sehr begrüßen.

railwaysengineer
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon railwaysengineer » Samstag 24. November 2018, 18:18

Hinweis verstanden und umgesetzt, Modifikationen in "bold"

Ein bisschen kann der Eindruck nicht verdrängt werden, dass auch
hier immer noch dieser berühmte Zusammenhang "den Überbringer
der Nachricht (z.B. durch Kritik an Formulierungen, im Altertum bekanntlich
ja noch viel brutaler . . .) zu treffen, anstatt sich mal umfassend mit dem
eigentlichen Skandal zu beschäftigen" . . .
seine Gültigkeit hat.

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon seneca747 » Samstag 24. November 2018, 20:10

railwaysengineer hat geschrieben:Hinweis verstanden und umgesetzt, Modifikationen in "bold"

Ein bisschen kann der Eindruck nicht verdrängt werden, dass auch
hier immer noch dieser berühmte Zusammenhang "den Überbringer
der Nachricht (z.B. durch Kritik an Formulierungen, im Altertum bekanntlich
ja noch viel brutaler . . .) zu treffen, anstatt sich mal umfassend mit dem
eigentlichen Skandal zu beschäftigen" . . .
seine Gültigkeit hat.


nein, lieber railwaysengineer. aus ihren worten spricht blanker hass. das ist nicht angemessen, zumal es absurd ist, einen kompletten neuanfang etc. zu fordern. so funktionieren politik und auch demokratie nicht. der ber wird nach beseitigung der mängel kommen und das ist auch gut so. solange auch heute inbes. für west-berliner schönefeld und brandenburg noch sibirien sind, wäre selbst heute sperenberg politisch nicht durchsetzbar beim „volk“. und das ist nur ein beispiel ihrer langen liste des versagens... so einfach ist es längst nicht in sachen aufarbeitung ber wie sie denken...

olivernallaweg
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon olivernallaweg » Samstag 24. November 2018, 22:57

Natürlich kann man das Ganze nicht an Mehdorn festmachen, denn er ist auch nur ein Teil dessen was schiefgelaufen am BER. Und das beginnt für mich nicht mit der Standortentscheidung, sondern bei den zweifelhaften Vergabepraktiken die aus dem Selbstverständnis einiger Politiker stammten es auch selbst hinzubekommen und das natürlich für nicht mal die Hälfte was der einzigste (?) Generalunternehmer aufgerufen hat. 2 Mrd. hat die Politik als Preis genannt und der Generalunternehmer meines Wissens 4,5 - 5 Mrd. Da klafft eine gigantische Lücke zwischen den beiden Zahlen, welche auch seine Berechtigung hatte, wie man heute sieht. Erstens heißt studiert haben nicht, dass man alles kann, sondern auf einem bestimmten, sehr kleinem Gebiet, große Ahnung hat. Somit also nicht kompetent ist, um ein Infrastrukturelles Großprojekt zu stemmen. Wenn man diese 5 Mrd. mit den heutigen 7 Mrd. vergleicht ist der BER trotz der ganzen Verspätungen und Umbauarbeiten nicht allzu viel teurer geworden. Denn meiner Meinung kann man nicht mit den von der Politik zuvor phantasierten 2 Mrd. rechnen.
Der nächste Megagau war dann die Planungsfirma zu feuern, um Kosten zu sparen, da ja alle Baupläne erstellt worden sind. Gleichzeitig hat man aber vergessen, dass genau diese Firma die einzigen sind die zu 100% wissen, was gemacht werden muss und die Arbeiten auf der Baustelle koordiniert und überprüft. Braucht man ja wie man sieht alles nicht und ist nicht so wichtig. ;)
Es gibt sicher noch einiges mehr als das genannte, aber dies sind durchaus zwei Meilensteine der (Nicht)-Fertigstellung des BER.

railwaysengineer
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon railwaysengineer » Sonntag 25. November 2018, 09:17

Dank für dieses sachliche Hineinleuchten in diese Misere von Anfang an. Ohne diese üblichen und forentypischen engstirnigen Abwimmelungstaktiken durch Ablenkung vom eigentlichen Thema bis hin zu völlig unsachlicher Unterstellung von "Hass", wenn man Faktenchecks veröffentlicht, natürlich gewürzt mit ein bisschen Polemik.
Im Übrigen werden wir ja miterleben, wie dies so oder so enden wird.
Immerhin hat nun auch der Finanzsenator aktuell das Thema "Insolvenz" des BER in den Ring geworfen (damit das nicht immer nur aus verschiedenen Gesichtswinkeln in einem Forum, wie auch diesem hier geschehen muss).
Und die Banken wären wohl auch nicht mehr so überschwenglich begeistert, sich hier noch länger zu engagieren, wie man der Presse entnimmt.

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Nexus 6 » Sonntag 25. November 2018, 15:01

olivernallaweg hat geschrieben:Natürlich kann man das Ganze nicht an Mehdorn festmachen, denn er ist auch nur ein Teil dessen was schiefgelaufen am BER. Und das beginnt für mich nicht mit der Standortentscheidung, sondern bei den zweifelhaften Vergabepraktiken die aus dem Selbstverständnis einiger Politiker stammten es auch selbst hinzubekommen und das natürlich für nicht mal die Hälfte was der einzigste (?) Generalunternehmer aufgerufen hat. 2 Mrd. hat die Politik als Preis genannt und der Generalunternehmer meines Wissens 4,5 - 5 Mrd. Da klafft eine gigantische Lücke zwischen den beiden Zahlen, welche auch seine Berechtigung hatte, wie man heute sieht. Erstens heißt studiert haben nicht, dass man alles kann, sondern auf einem bestimmten, sehr kleinem Gebiet, große Ahnung hat. Somit also nicht kompetent ist, um ein Infrastrukturelles Großprojekt zu stemmen. Wenn man diese 5 Mrd. mit den heutigen 7 Mrd. vergleicht ist der BER trotz der ganzen Verspätungen und Umbauarbeiten nicht allzu viel teurer geworden. Denn meiner Meinung kann man nicht mit den von der Politik zuvor phantasierten 2 Mrd. rechnen.
Der nächste Megagau war dann die Planungsfirma zu feuern, um Kosten zu sparen, da ja alle Baupläne erstellt worden sind. Gleichzeitig hat man aber vergessen, dass genau diese Firma die einzigen sind die zu 100% wissen, was gemacht werden muss und die Arbeiten auf der Baustelle koordiniert und überprüft. Braucht man ja wie man sieht alles nicht und ist nicht so wichtig. ;)
Es gibt sicher noch einiges mehr als das genannte, aber dies sind durchaus zwei Meilensteine der (Nicht)-Fertigstellung des BER.

Diepgen, Wowereit und Co haben das Ding aber weder kalkuliert noch geplant. Die müssen sich von Experten sagen lassen was es für welches Geld gibt. Man hatte mit gmp Leute an Bord, die im Flughafenbau extrem erfahren waren. Das größte Desaster war ein neuartiges Brandschutzkonzept, ein absoluter Blindflug mit absurden Risiken. Ich kann mich noch an Berichte im Tagesspiegel entsinnen, gmp musste davon überzeugt werden, dass der Flughafen nicht betriebsbereit ist. Die hatten völlig den Überblick verloren.
Selbstverständlich hat aber auch die Politik Fehler gemacht, man hätte gmp nicht mit der Überwachung beauftragen dürfen. Die haben sich damit selbst überwacht und hatten alle Freiheiten. Der damalige Technikchef Körtgen war mit der Kontrolle eindeutig überfordert.

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon seneca747 » Sonntag 25. November 2018, 15:28

@nexus6
genauso sehe ich es auch. schon damals hieß es, dass die halle des ber zu den größten frei tragenden gebäuden gehört, bei denen diese art von brandschutz noch nirgendwo in der welt angewandt wurde! bei aller kritik an der politik haben hier doch auch planer und architekten und ingenieure mist gebaut. und das vor jeglichen erweiterungsmaßnahmen und umplanungen.

olivernallaweg
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon olivernallaweg » Sonntag 25. November 2018, 17:22

seneca747 hat geschrieben:@nexus6
genauso sehe ich es auch. schon damals hieß es, dass die halle des ber zu den größten frei tragenden gebäuden gehört, bei denen diese art von brandschutz noch nirgendwo in der welt angewandt wurde! bei aller kritik an der politik haben hier doch auch planer und architekten und ingenieure mist gebaut. und das vor jeglichen erweiterungsmaßnahmen und umplanungen.


Warum schon vor jeglichen Erweiterungsmaßnahmen? War die Entrauchung jemals in Betrieb und hat nicht funktioniert? Die Entrauchung wurde das erste mal getestet nachdem, weitere Zwischenebenen eingeplant und die Piers verlängert wurden, nach der Auslegung der Entrauchungsanlage. Macht irgendwie Sinn, dass die Anlage dann irgendwann zu schwach ist. Aber ja es wurden Fehler gemacht und die Erweiterung/Umplanung der Infrastruktur wurde verschlafen. Gleichzeitig gab es eine nicht funktionierende Bauüberwachung.

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon JRO-International » Mittwoch 16. Januar 2019, 13:06

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Spohr-ae ... 13495.html

Was für eine miese Socke. Erst Berlin als Ganzes abschreiben bzw. auf die Ebene eines reinen Zubringers runterstutzen und dann plötzlich doch wieder eine Offenhaltung Tegel ins Spiel bringen. Langstreckenflüge möchte er ab BER ja eh nicht anbieten und für die Shuttles nach FRA und MUC liegt TXL natürlich besser als der BER. Das ist so lächerlich durchschaubar...

Aber richtig sauer werde ich, wenn dann so ein Spruch kommt:
"Demnach kritisierte er außerdem "unhaltbare Zustände" in Tegel wie etwa veraltete Technik bei den Sicherheitskontrollen und Warteschlangen von bis zu hundert Metern. "Wir werden weiterhin keine Ruhe geben, bis diese Situation verbessert wird."
Meiner Erfahrung nach entstehen 100 m lange Schlangen hauptsächlich vor dem zentralisierten LH-Eincheck-Bereich, weil dort nur zwei Mitarbeiter/innen (einmal Business und einmal Economy) sitzen. Das muss man so erstmal bringen ohne rot zu werden. Unglaublich.
„Regelmäßiges Versagen ist auch eine Form von Zuverlässigkeit"

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Phil » Mittwoch 16. Januar 2019, 13:16

JRO-International hat geschrieben:https://www.n-tv.de/wirtschaft/Spohr-aendert-Meinung-zu-Airport-Tegel-article20813495.html

Was für eine miese Socke. Erst Berlin als Ganzes abschreiben bzw. auf die Ebene eines reinen Zubringers runterstutzen und dann plötzlich doch wieder eine Offenhaltung Tegel ins Spiel bringen. Langstreckenflüge möchte er ab BER ja eh nicht anbieten und für die Shuttles nach FRA und MUC liegt TXL natürlich besser als der BER. Das ist so lächerlich durchschaubar...

Aber richtig sauer werde ich, wenn dann so ein Spruch kommt:
"Demnach kritisierte er außerdem "unhaltbare Zustände" in Tegel wie etwa veraltete Technik bei den Sicherheitskontrollen und Warteschlangen von bis zu hundert Metern. "Wir werden weiterhin keine Ruhe geben, bis diese Situation verbessert wird."
Meiner Erfahrung nach entstehen 100 m lange Schlangen hauptsächlich vor dem zentralisierten LH-Eincheck-Bereich, weil dort nur zwei Mitarbeiter/innen (einmal Business und einmal Economy) sitzen. Das muss man so erstmal bringen ohne rot zu werden. Unglaublich.


Sehr gut geschrieben, das unterschreibe ich sofort!
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!!! Nein zum erweiterten Nachtflugverbot am BER !!!

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Svetislav » Mittwoch 16. Januar 2019, 20:34

Für LH mag Eure Kritik berechtigt sein, da schließ ich mich an. Doch muß man bedenken, dass LH auch viele Töchter hat, für die Spohr dann letztendlich auch spricht.

Die Antwort des Senats mit dem Konsenzbeschluß bringt mich nach der Volksabstimmung dann auch auf die Palme. Den Grund hatte ich hier ja früher schon mal eingebracht ...
https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2019/01/lufthansa-tegel-carsten-spohr-ber-flughafen.html

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