Diafilme

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Svetislav
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Diafilme

Beitragvon Svetislav » Mittwoch 22. Februar 2012, 16:30

Ektachrome 100G Professional Film:
Auf der Seite Kodak.de, genauer gesagt im dortigen online-shop, war der Preis letzte Woche noch mit Euro 8,50 angegeben, heute steht dort Euro 12,50 !!!
Falls noch jemand bei anderen Distributoren versuchen will, billiges Gut aufzutreiben ...

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modern air
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Re: Diafilme

Beitragvon modern air » Mittwoch 22. Februar 2012, 17:55

Falls Du wirklich diese Filme brauchst, bei Foto-Hess bekommst Du diese ab zehn Stück immer noch zum alten Preis!

Wie Du aber vielleicht gehört hast, wird KODAK gnadenlos auf Gewinnerzielung gestutzt. Und um diese Filme weiterhin bei Gewinn produzieren zu können, werden alle Preise nach Oben angepasst!
Die Stückzahlen für Filme gehen stetig zurück, was bedeutet: Wirtschaftlich Produzieren oder Insolvenz!

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Re: Diafilme

Beitragvon Svetislav » Donnerstag 23. Februar 2012, 17:57

Bei Hess hieß es auch, der Elite Chrome 100 Extra Color -EBX - würde, nach Einstellung des Elite Chrome 100 - EBN - Ende 2011, nun auch auslaufen.

Ein Anruf bei Kodak heute ergab, daß dies z. Zt. nicht geplant sei, jedoch wisse man nicht, wie lange man ihn bei dem geringen Absatz noch halten kann.

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Re: Diafilme

Beitragvon Svetislav » Donnerstag 14. Juni 2012, 03:18

Der Extra-Color wurde zum 01.03.2012 eingestellt. Mittlerweile hat Kodak die Produktion sämtlicher Diafilme eingestellt ! :roll: :oops: :evil:
Da bleibt nur die Bevorratung oder die Nutzung teurer Velvias u. Provias v. Fuji > 8,50 Euro.
Lt. Kodak u. einem Fotoladen handelt es sich bei dem neuen Agfa CT100 Precisa um Fuji-Material, ich vermute den Sensia. Agfa gibts ja nicht mehr, der Vertrieb ist in Holland angesiedelt, angeblich aber ein chinesischer Investor, die Preise steigen ja schon ...

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Re: Diafilme

Beitragvon beebopp » Donnerstag 14. Juni 2012, 11:53

Svetislav hat geschrieben:Da bleibt nur die Bevorratung oder die Nutzung teurer Velvias u. Provias v. Fuji > 8,50 Euro.

Jetzt aus reinem Interesse, ohne eine Analogfotografie vs. Digitalfotografiediskussion zu entfachen: Rentiert es sich nicht einmalig Geld auszugeben und auf eine DSLR umzusteigen? Bei 8,50€ pro Film und noch vielen Spottingjahren (was ich mir bei Svetislav vorstellen kann :D ), hast du die Kosten doch nach spätestens 3-4 Jahren wieder drin?

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Beitragvon Svetislav » Mittwoch 19. Dezember 2018, 21:33

Nachdem der 'Agfa CT100 Precisa' Diafilm eingestellt wurde, bei dem es sich eigentlich um von Fujifilm produziertes Material handelte, vermutlich ein "Abfall-Produkt" aus der Herstellung des "Profi-Films" Fujifilm Provia F100F, der bis max. +15°C gekühlt gelagert u. verkauft werden soll, was von vielen Fotoläden nicht beachtet wird (trotz zuweilen höherer ungekühlter Preise), haben sich die Preise ungefähr verdoppelt, da die Drogerie-Ketten dm u. mueller ( u. st 1 J. Rossmann) mit dessen Einstellung keine Diafilme mehr anbieten. Bei den Fotoläden lag der CT100-Preis zw. 8 u. 15 Euro, wobei 15+ evtl auch erst zum Ende der Verfügbarkeit erreicht wurde. Da spekulierte Fuji wohl auf das Monopol und stellte schnell auch noch die F100F-5er-Packs ein.
Seit 28.9.18 bietet Kodak den Ektachrome E100 als 'Neuauflage' wieder an, vorhin gesehen bei einem Fotoladen für 14,95, einen anderer hatte ihn noch nicht verfügbar aber für 14 im System ...
Irgendwann gg. Ende Januar werde ich mal genaueres dazu schreiben, für unsere paar Analogen ...

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Re: Diafilme

Beitragvon Berlinspotter » Donnerstag 31. Januar 2019, 13:20

Wieviel analoge gibt es unter uns eigentlich noch? Ich kenne eigentlich nur Dich und evtl. noch 1-2 von den Planeboys...
Bei den "Apothekerpreisen" wäre doch ein Umstieg auf Digital überlegenswert...ich meine, da geht es doch inzwischen bei 299,- für EOS-Einstiegs DLSR los...

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Re: Diafilme

Beitragvon modern air » Sonntag 10. Februar 2019, 12:51

Als Fotograf, der anfangs 1980 mit Negativ-Filmen, dann ab 1988 mit Diafilmen bis 2004 fotografiert habe, muss hier mal die Fotografen verteidigen, weil die damalige Art und Weise des Fotografieren mit Diafilmen einen zwingt ganz anders als heute fast bei jeden Lichtverhältnissen seine Bilder digital auf immer wieder neu beschreibbare Speichermedien lädt.

Heute spricht man davon Bilder zu sharen, also im Internet oder WhatsApp mit anderen zu teilen. Das Teilen von Bildern im WorldWideWeb wird neue Errungenschaft der Neuzeit gepriesen, ist es aber nicht!

Erst vor wenigen Tagen sprach ich mit avroyork über das Fotografieren in den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren, lange bevor jemand das „sharen“ als neuzeitliche Errungenschaft zu würdigen, haben Spotter die mehrheitlich mit Kodachrome-Diafilmen fotografierten, selten nur für sich selber fotografiert. Stets war man bedacht mehrere Aufnahmen eines Flugzeuges nicht etwa aufgrund unterschiedlicher Perspektiven zu machen, sondern besonders bei besonderen, seltenen Flugzeugen war man stets bedacht, ein paar mal mehr auf den Auslöser zu drücken, bzw. den anfangs neuen motorisch angetrieben Filmtransport zu nutzen, Reihenbildaufnahmen zu machen. Schon zu Beginn des Hobby als Flugzeugspotter war klar, niemand kann immer zu jederzeit am Flughafen sein und alle Sonderflüge fotografieren oder alle besondere Flugzeuge vor die Kamera zu bekommen. Also hat man stets bei besonderen Flugzeugen gleich vielfach den Auslöser zu betätigen um doppelte Dias zu machen, um diese dann mit anderen Spotter zu tauschen! So hat man beim Kauf und Einteilung der 36 Dias pro Diafilm stets für andere Spotter mitfotografiert, weil man wußte, das man von diesen anderen Spottern ebenso besondere andere Dias im Tausch gab.

Speziell bei längeren Reisen, war eine sorgfältige Planung des Diafilm-Kaufes erforderlich um stets eine ausreichende Anzahl von Diafilmen im Gepäck zu haben. Da mußte man vor einer Urlaubsreise stets mehrere hundert DM in Filme investieren, denn in seltensten Fällen waren Kodachrome-Diafilme am Urlaubsort zu erwerben und wenn, dann zu erheblich höheren Preisen als in Deutschland! Dieses limitierte Kontigent an analogen „Bildspeichermedien“ hat den Spotter gezwungen viel bewusster als heute zu fotografieren. Man mußte sich bei Kameras wie der CANON EOS D600, die bis zu 10 Aufnahmen pro Sekunde machen konnte, selbst beschränken, sonst sind zum Reiseende die Diafilme ausgegangen, genau deshalb mußte und müssen aktuell Diafotografen ein gutes Maß an Selbstdisziplin üben, damit einem nicht zum Tagesende oder gar Urlaubsende mit Bild 36 des letzten Filmes, das Fotografieren jäh beendet wurde!

Diafilme waren in den 60er und 70er Jahren verhältnismäßig teuer, da hat man zwangsweise viel bewußter als heute fotografiert, Motiv und Auslösezeitpunkt sorgfältig gewählt. Diese zwangsweise Selbstdisziplin zum kontrolliertem Diafilm-Verbrauch und damit auch Kostenkontrolle hat viele Spotter so auch mich geprägt, denn nichts ist so knallhart, als wenn nach Bild 36 der letzte Film voll zurück gespult wird, und anschließend das Highlight des Tages gänzlich unfotografiert bleibt, der Ärger war dann entsprechend groß und Zweifelsfall auch beim anderen Spotter, der sich über ein doppeltes Dia gefreut hätte, mit diesem Dia man dann von jenem Freund ein anderes seltenes Flugzeugdia hätte tauschen können.

Noch heute bin ich froh wenn ich bei Ebay oder Airlinehobby jene Dias aus Berlin erwerben kann, die von einer Zeit stammen, wo ich altersbedingt noch nicht fotografiert habe, oder nicht am Flughafen vor Ort war, in Ausnahmefällen erwerbe ich dann sogar ein Dia von jenen paar Diafilmen-Fotografen, die heute noch „oldschool“ fotografieren. Auch mein Vorredner hat damals davon profitiert, sich durch dudzende Fototaschen meiner ungerahmten Diafilme zu wühlen und so seine Sammlung zu ergänzen.

Noch heute liegen bei mir Zehntausende ungerahmte Dias in unzähligen Fototüten unbearbeitet herum und warten aus ihrem Dornröschenschlaf geholt zu werden, voll mit erlesensten Dias aus Gatow, Tegel, Tempelhof und Schönefeld und dem Rest der Welt, für die zahlreichen Eisenbahn- und Straßenbahndias gilt das gleiche....

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