Der BER - Thread

Alles über die Flughäfen TXL, SXF, THF und BBI.

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railwaysengineer
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon railwaysengineer » Sonntag 18. November 2018, 13:29

Phil hat geschrieben:Ohne es beurteilen zu können, aber die Story gab es von etwa 3-4 Jahren schonmal.


Wenn dem so wäre bedeutete dies : Erneut gepennt, meine Herren . . . Vorstände / Aufsichtsräte . . .

Oder . . . (siehe oben die diesbezügliche Anzüglichkeit) die Vorbereitung zur nächsten Katastrophenstory.
Mit der politischen Lizenz zum weiteren Geld herausschmeissen. Auf Kosten u.a. auch der Steuerzahler wieder mal und, vor allem, auf Kosten des Renommés der deutschen Hauptstadt . . .

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Phil
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Phil » Sonntag 18. November 2018, 13:53

Falsch! Damals war die Geschichte der unterspülten Südbahn nämlich von der Qualitätsjournalie frei erfunden gewesen. Selbst die mitgelieferten Bilder konnten dem BER nicht zugeordnet werden.
Bild
Bild

!!! Nein zum erweiterten Nachtflugverbot am BER !!!

Nexus 6
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Nexus 6 » Sonntag 18. November 2018, 14:51

Eine nochmalige Verschiebung ist möglich. Das hat allerdings nichts mit unfähigen Politikern zu tun. Wir haben einen stetig steigenden Mangel an Fachhandwerkern. Etliche Projekte haben inzwischen erhebliche Verspätung, die Gewerke kommen einfach nicht mehr hinterher. Privatkunden, die freiwillig sogar mehr zahlen würden, kassieren bei vielen Handwerkern inzwischen eine Abfuhr. So ist derzeit die Lage. Keine Sorge, es wird aufgrund der demografischen Entwicklung noch viel schlimmer.

railwaysengineer
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon railwaysengineer » Sonntag 18. November 2018, 16:18

Phil hat geschrieben:Falsch! Damals war die Geschichte der unterspülten Südbahn nämlich . . . .

Haben wir den Konditionalsatz nicht erkannt ? Und wissen wir nicht, wann man die anwendet ?

Es ist doch hier nur noch interessant, WER es darf und WOMIT die nächste Horrorstory eingeleitet
wird, um den noch hartnäckigen Träumern die Illusion eines nächsten Termines vor dem endgültigen
Offenbarungseid vorzugauckeln . . .
Und Nexus : Handwerker bauen das, was in Plänen steht. In Plänen steht, was in Lasten-/Pflichtenheften
definiert wurde - - - VORHER - - - Und dann in Genehmigungsprozessen genehmigt wurde.
Warum gibts hier so viele, die vor lauter Hobbywahn nicht merken, wie sie sich selbst in die Tasche
hineinträumen . . .

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seneca747
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon seneca747 » Sonntag 18. November 2018, 16:35

railwaysengineer hat geschrieben:
Phil hat geschrieben:Falsch! Damals war die Geschichte der unterspülten Südbahn nämlich . . . .

Haben wir den Konditionalsatz nicht erkannt ? Und wissen wir nicht, wann man die anwendet ?

Es ist doch hier nur noch interessant, WER es darf und WOMIT die nächste Horrorstory eingeleitet
wird, um den noch hartnäckigen Träumern die Illusion eines nächsten Termines vor dem endgültigen
Offenbarungseid vorzugauckeln . . .
Und Nexus : Handwerker bauen das, was in Plänen steht. In Plänen steht, was in Lasten-/Pflichtenheften
definiert wurde - - - VORHER - - - Und dann in Genehmigungsprozessen genehmigt wurde.
Warum gibts hier so viele, die vor lauter Hobbywahn nicht merken, wie sie sich selbst in die Tasche
hineinträumen . . .


lieber railwaysengineer, es reicht langsam! wie sie hier ständig menschen mit ähnlichen interessen diffamieren, finde ich schlimmer als jeden vertreter der politischen klasse! gehen sie in die politik, gründen sie bürgerinitiativen oder was auch immer, aber greifen sie die menschen hier nicht an. und wenn es den genialen königsweg für die sofortige eröffnung des ber gibt, richten sie es bitte herrn lütke-daldrup aus!

Nexus 6
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Nexus 6 » Sonntag 18. November 2018, 17:42

railwaysengineer hat geschrieben:
Phil hat geschrieben:Falsch! Damals war die Geschichte der unterspülten Südbahn nämlich . . . .

Haben wir den Konditionalsatz nicht erkannt ? Und wissen wir nicht, wann man die anwendet ?

Es ist doch hier nur noch interessant, WER es darf und WOMIT die nächste Horrorstory eingeleitet
wird, um den noch hartnäckigen Träumern die Illusion eines nächsten Termines vor dem endgültigen
Offenbarungseid vorzugauckeln . . .
Und Nexus : Handwerker bauen das, was in Plänen steht. In Plänen steht, was in Lasten-/Pflichtenheften
definiert wurde - - - VORHER - - - Und dann in Genehmigungsprozessen genehmigt wurde.
Warum gibts hier so viele, die vor lauter Hobbywahn nicht merken, wie sie sich selbst in die Tasche
hineinträumen . . .


Na dann mal Klartext: Ich arbeite beim größten Haustechnikhändler und habe die Probleme täglich auf dem Tisch. Wir rechnen im Jahr tausende LVs und verfolgen die auch. Richtig große Installationsbetriebe, ja, die arbeiten auch am BER, müssen aufgrund des Handwerkermangels Leute aus allen Teilen Europas herankarren. Das unter den Bedingungen die Projekte nicht glatt durchlaufen, dürfte für Insider klar sein. Da brennt an etlichen Stellen, aufgrund drohender Vertragstrafen, der Baum. Also holt man sich Leute die zwei Hände haben, mehr aber auch nicht.
Du bist schlicht und ergreifend nicht im Bilde, deine Erfahrungen irgendwo auf dieser Welt kannst du in die Tonne hauen...

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modern air
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon modern air » Montag 19. November 2018, 08:49

Andi_BER hat geschrieben:Ach da ist das ganze Wasser hin, was in der Spree fehlt. Wer glaubt denn an so eine Meldung bei der diesjährigen Trockenheit?
Ich glaube mich erinnern zu können, dass das schon mal geschrieben wurde. Seitdem war die Südbahn aber schon zweimal in Betrieb.


Ich weiß nicht, ob Du es vor längerer Zeit mitbekommen hast, das in Höhe der Landebahn-Schwelle von 07R die Fahrbahn entlang des Flughafenzaunes dort durch eine Senke verläuft, in der sich bei starken Regenfällen im letzten Jahr sich so viel Wasser gesammelt hatte, das sogar die Fahrbahn überflutet war, noch dazu befindet sich dort ein Sumpfähnlicher Tümpel, über den sich bestenfalls Wasservögel und Amphibien freuen. Übrigens fast überall in Berlin und dem nahen Brandenburg gibt es Probleme mit dem relativ bodennahen Grundwasser, viele Hausbesitzer leiden deshalb an vollgelaufenen Kellern. Deshalb dürfte auch bei der Bodensenke am westlichen Ende der Südbahn der Grundwasserspiegel ein nicht abzustellendes Problem bleiben.

Hier nochmals die Pressemeldung:
Am geplanten Flughafen BER müssen offenbar die Elektroleitungen an der südlichen Start- und Landebahn komplett ausgetauscht werden. Zahlreiche Kabelschächte seien dort in den Jahren 2010 und 2011 ohne Entwässerung gebaut worden und stünden jetzt dauerhaft unter Wasser, schreibt der "Tagesspiegel". Das Blatt beruft sich dabei auf interne Befunde von Sachverständigen.

Demnach drohen Kurzschlüsse und Stromausfälle für die Beleuchtung der Südbahn. Zur Sanierung seien knapp zehn Millionen Euro bewilligt worden. Was das für den Eröffnungstermin des BER bedeutet, ist unklar.

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon railwaysengineer » Montag 19. November 2018, 08:55

Was hier für einen Bürger, Wähler und Steuerzahler nicht begreifbar ist (aber typisch für derartige Foren . . .) ist:

- Diese Stadt, eine Hauptstadt, benötigt dringend einen grossen Flughafen nach politisch gravierenden nationalen
Veränderungen, um die bisherigen Installationen zu ersetzen.
- Anstatt eine Planung durchzuziehen, die eine möglichst konfliktlose Lösung entstehen lässt, wird schon,
beginnend mit dem Standort, gelogen und betrogen, um bestimmte Interessen durchzupeitschen.
- Weiterhin wird dann bei der technischen Projektplanung und -leitung die Gültigkeit des Murphyschen Gesetzes
vollständig (wieder mal) bewiesen.
- Die Verflechtung einer Betriebsgesellschaft mit Vertretern der politischen Klasse erweist sich (wieder mal) als
fatal.

Das kann man ja eigentlich alles nicht wegdiskutieren. Die Interessen dieser Stadt, auch hinsichtlich der
Zukunftsplanung, sind wichtiger, als alle parteiischen, persönlichen oder sonstwie privaten Interessen.
Da sollte doch eigentlich Einigkeit bestehen.
Dabei diskutieren nun Leute in derartigen Foren mit logischerweise durchaus verschiedenen Gesichtswinkeln
u.a. auch Ursachen, Gefahren etc..
Könnte man doch durchaus stehen lassen jeweils . . .

Andi_BER
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Andi_BER » Montag 19. November 2018, 13:17

modern air hat geschrieben:
Andi_BER hat geschrieben:Ach da ist das ganze Wasser hin, was in der Spree fehlt. Wer glaubt denn an so eine Meldung bei der diesjährigen Trockenheit?
Ich glaube mich erinnern zu können, dass das schon mal geschrieben wurde. Seitdem war die Südbahn aber schon zweimal in Betrieb.


Ich weiß nicht, ob Du es vor längerer Zeit mitbekommen hast, das in Höhe der Landebahn-Schwelle von 07R die Fahrbahn entlang des Flughafenzaunes dort durch eine Senke verläuft, in der sich bei starken Regenfällen im letzten Jahr sich so viel Wasser gesammelt hatte, das sogar die Fahrbahn überflutet war, noch dazu befindet sich dort ein Sumpfähnlicher Tümpel, über den sich bestenfalls Wasservögel und Amphibien freuen. Übrigens fast überall in Berlin und dem nahen Brandenburg gibt es Probleme mit dem relativ bodennahen Grundwasser, viele Hausbesitzer leiden deshalb an vollgelaufenen Kellern. Deshalb dürfte auch bei der Bodensenke am westlichen Ende der Südbahn der Grundwasserspiegel ein nicht abzustellendes Problem bleiben.

Hier nochmals die Pressemeldung:
Am geplanten Flughafen BER müssen offenbar die Elektroleitungen an der südlichen Start- und Landebahn komplett ausgetauscht werden. Zahlreiche Kabelschächte seien dort in den Jahren 2010 und 2011 ohne Entwässerung gebaut worden und stünden jetzt dauerhaft unter Wasser, schreibt der "Tagesspiegel". Das Blatt beruft sich dabei auf interne Befunde von Sachverständigen.

Demnach drohen Kurzschlüsse und Stromausfälle für die Beleuchtung der Südbahn. Zur Sanierung seien knapp zehn Millionen Euro bewilligt worden. Was das für den Eröffnungstermin des BER bedeutet, ist unklar.


Mir ist schon bewusst, dass das gesamte Flughafenfeld eigentlich auf Sumpfgebiet liegt. Die alte Schönefelder Seenkette lief schließlich quer über das gesamte Gelände (bevor es von den Henschelwerken bebaut wurde). Die Trockenlegung ändert natürlich nichts an den Bodenstrukturen, welche aber vor allem Schichtenwasser begünstigen, kein Grundwasser!! Schichtenwasser ist deswegen sehr schwierig zu handhaben, da es natürlich in Zusammenhang mit Niederschlägen auftritt, aber nicht immer zeitgleich mit diesen. Dafür gibt es in solchen Fällen Schichtwasserpumpen, die ein Bauwerk davon freihalten sollen. Es wird niemals jemand auf die Idee kommen, dort eine Entwässerung einzubauen, da genau über diese ja im ungünstigen Fall das Wasser auch wieder reinkommt. Ich kann mir das mit den Kabelschächten irgendwie schwer vorstellen. Bei einer Außenverkabelung wird doch auf Wasserdichtigkeit Wert gelegt und nicht auf eine Entwässerung, zumal diese ja auch keine vollständige Trockenheit und damit elektr. Leitungsfreiheit garantiert.

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon modern air » Dienstag 20. November 2018, 08:45

Hallo zusammen,

Hier ein paar fachliche Hintergründe warum Wasser in Kabelschächten ein ernsthaftes Problem für die Stromleitungen darstellt:

Normale Kabel sind nicht für den Betrieb in Wasser geeignet, da sind sich alle Hersteller von Kabeln einig, die Leitungen sind nicht dafür geeignet, dauerhaft im Wasser zu liegen. Das Grundmaterial der Kabelisolierungen ist meistens Polyurethan = PE. Polyurethan ist prinzipiell wasserdicht. Bedingt durch die Forderung nach Brandhemmung für Kabel werden den Isolierstoffen brandhemmende Komponenten zugesetzt. Diese Brandhemmer sind hydrophil, also wasseranziehend, das heißt, dass ein Wassereintritt in das Isoliermaterial möglich ist. Die Folgen davon sind eine schlechter werdende Isolierung und somit ein Absinken des Isolationswiderstands bis hin zum Versagen der Isolation.

Wartungstechniker müssen dann den Isolationswiderstand der Kabel prüfen. Weisen die Kabel eine Grünverfärbung auf läßt die Oxidation auf die Anwesenheit von Schwefel schließen, entweder durch sauren Regen oder in sich schon sauren Boden, z. B. auch durch landwirtschaftlich verwendeten Dünger, oder eben Harnstoffe der Flugzeugenteisung oder von Gülle. Ein weiteres Problem ist Rost von nicht rostfreien Eisen- oder Stahlteilen, deren Rost setzt sich durch das Magnetfeld der Leitungen auf selbigen ab, die Leitungen verhärten und werden dadurch brüchiger.

Kabel sind nach Auskunft eines führenden Kabelherstellers als reine Wechselstromkabel konzipiert. Problem ist hier die Polarisation von Kunststoffen. Das Mantelmaterial besteht aus polarisierbaren Kunststoffen. Der für die Zaunüberwachungssyteme verwendete Gleichstrom produziert ein stehendes Magnetfeld, dessen Stärke abhängig ist von dem fließenden Strom. Die atomaren Bausteine der Isolationsschichten könnten im Molekularverbund durch das Magnetfeld eine Ausrichtung erfahren, die die Molekülketten schwächen
können. Die Folge wäre wiederum eine Verschlechterung der Isolationseigenschaften bis hin zu einem möglichen Versagen der Isolierungsmaterialien.

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Proud of Freddie » Dienstag 20. November 2018, 14:39

Danke für die Erklärung! Wieder etwas gelernt. :D

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon seneca747 » Mittwoch 21. November 2018, 13:19

Pressemitteilung der FBB vom 21.11.2018

Gemeinde Schönefeld und Flughafengesellschaft intensivieren Zusammenarbeit

Gut zwei Jahre vor Inbetriebnahme des BER im Oktober 2020 intensivieren die Gemeinde Schönefeld und die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) ihre Zusammenarbeit. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden BER-Inbetriebnahme mit dem Weiterbetrieb des heutigen Flughafenstandorts Schönefeld (künftig BER-Terminal T5) und dem weiter wachsenden Passagieraufkommen legten Udo Haase, Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld, und Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup heute im Rathaus Schönefeld ihre gemeinsamen Pläne zur Weiterentwicklung des Flughafenumfeldes in einer Grundsatzerklärung vor. Diese bündelt Maßnahmen für die nächsten zwei bis fünf Jahre zur Erschließung von Flächen in Schönefeld sowie die Verbesserung der verkehrlichen und technischen Infrastruktur am künftigen Hauptstadtflughafen BER. Strategische Grundlage der Maßnahmen sind der Flächennutzungsplan und Bebauungspläne der Gemeinde Schönefeld sowie der Masterplan BER 2040 der Flughafengesellschaft.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup:

„Mit der Gemeinde Schönefeld verbindet uns das ausgeprägte Interesse an einem attraktiven Umfeld am künftigen Hauptstadtflughafen BER. Die Inbetriebnahme 2020 ist in Sichtweite. Deshalb werden wir die längjährige gute Zusammenarbeit noch engagierter fortschreiben und gemeinsam die positiven Standortfaktoren der Flughafenregion stärken.“

Dr. Udo Haase:

„Der Flughafen und die Gemeinde Schönefeld gehören zusammen. Seit Jahren gibt es eine sehr enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die mit dieser Grundsatzerklärung dokumentiert, dass weitere Anstrengungen bis zur Eröffnung des BER für beide Seiten überaus wichtig sind. Diese enge Kooperation ist Ausdruck dafür, dass das Ziel nur gemeinsam erreicht werden kann.“

Erreichbarkeit des BER

Ein Schwerpunkt der Vereinbarung liegt auf der redundanten und multimodalen Erreichbarkeit des BER. Nach der Schließung des heutigen Flughafens Schönefeld (künftig BER-Terminal T5) im Jahr 2025 wird die vollständige Durchbindung der Jürgen-Schumann-Allee sichergestellt. Außerdem wird die Flughafengesellschaft ein neues Konzept für die redundante Erreichbarkeit des motorisierten Individualverkehrs im direkten Umfeld des BER aufsetzen. Neben der Jürgen-Schumann-Allee betrifft dies auch andere Trassen, wie die Transversale zwischen A113 und A117. Aufgenommen in das Konzept wird auch die Verlängerung der U-Bahn-Linie U7 von Rudow zum Bahnhof Schönefeld.

Flächen- und Infrastrukturentwicklung

Ein weiterer Fokus liegt darauf, bereits jetzt die Areale am heutigen Flughafen Schönefeld zu erschließen. Durch die Entwicklung der Flächen nach der Autobahnabfahrt „Schönefeld Süd“ (nördlich und südlich der Bundesstraße B96a) soll eine städtebaulich hochwertige Eingangssituation nach Schönefeld geschaffen werden. Die Gemeinde Schönefeld unterstützt die Flughafengesellschaft bei der Entwicklung des Logistik-Parks und des Gewerbegebiets „Northgate“. Zudem wollen die Gemeinde Schönefeld und die Flughafengesellschaft bei Marketing- und Aquisemaßnahmen für die Standortentwicklung eng zusammenarbeiten. In der unmittelbaren Nähe des Flughafens sollen vor allem flughafenaffine Nutzungen angesiedelt werden.

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Nordberlin » Mittwoch 21. November 2018, 22:56

Na dann mal Klartext: Ich arbeite beim größten Haustechnikhändler und habe die Probleme täglich auf dem Tisch. Wir rechnen im Jahr tausende LVs und verfolgen die auch. Richtig große Installationsbetriebe, ja, die arbeiten auch am BER, müssen aufgrund des Handwerkermangels Leute aus allen Teilen Europas herankarren. Das unter den Bedingungen die Projekte nicht glatt durchlaufen, dürfte für Insider klar sein. Da brennt an etlichen Stellen, aufgrund drohender Vertragstrafen, der Baum. Also holt man sich Leute die zwei Hände haben, mehr aber auch nicht.
Du bist schlicht und ergreifend nicht im Bilde, deine Erfahrungen irgendwo auf dieser Welt kannst du in die Tonne hauen...

Das Problem hat die FBB über die Jahre auch selbst mit verschärft. Wer will den für noch arbeiten in Zeiten wo sich Planer, Bauüberwacher, Handwerker etc. die Arbeit aussuchen können. Aufgrund von Zahlungsmoral, Organisation auf der Baustelle, Vertragsdetails usw. lassen viele die Finger davon.
Und 10 Mio. für neue Kabelschächte sind auch gut angelegt, da gibt es eine Firma namens Bauer Beton, die stellt schöne Schächte gegen drückendes Wasser her und wer dann noch Ringraumabdichtungen einbaut, braucht keine Absenkung Grund-/Schichtenwasser.
Ich war schon länger nicht mehr aktiv hier im Forum, die "Facherfahrungen" der Teilnehmer erstaunen und der Ton untereinander gefällt mir wenig. Eigentlich sind doch hier alle an einer Diskussion zum Airport interessiert, oder? Selbstdarstellung kann woanders gepflegt werden. Das bei dem Projekt BER, der Laufzeit, dem Einfluss der Politik, der Wirtschaft etc. nicht alles so läuft wie auf "normalen" Baustellen, sollte doch allen klar sein. Deswegen rege ich mich aber nicht mehr so auf, wie einige von euch das tun, inkl. Belehrungen.

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Re: VW-Parkplätze am BER, besser gesichert als der Flughafenzaun!

Beitragvon modern air » Donnerstag 22. November 2018, 14:10

Spotterlempio hat geschrieben:Nebelfoto aus SXF....
Mein Standort war an der Freifläche, wo der Infotower abgerissen wurde. Mehr Zeit zum "Herumturnen" hatte ich nicht und das Parkhaus ist ja ab zweite Etage nicht mehr zugänglich. VW hat sich da mit seiner Haldenflotte "eingenistet" und "abgeschottet


Als ich letztens am Freitag am BER war, staunte ich nicht schlecht:
Alle äußeren Parkplätze im Freien zwischen BER-Parkhäusern und Tankstelle sind mit hochwertiger Videotechnik ausgestattet und je ein Wachmann-Container der rund um die Uhr besetzt ist. Security war sehr flink aus‘m Häuschen als ich mich von weitem auf dem nahen Fußweg näherte.
Wirklich beeindruckend ist der doppelte Zaun!

OK, hier werden kostbare Neuwagen bewacht, das auch ja niemand diese klaut oder Teile ausbaut, der Aufwand ist somit gerechtfertigt, die Rechnung dafür darf VW aus der „Dieselbetrugskasse“ bezahlen. In jedem Fall wohl derzeit die bestbewachtesten Autos Deutschlands.

Nebenbei sei hier ironisch festgestellt das sich der Parkplatzbetreiber, im üblichen Fall ein externer Pächter, über die am besten ausgelasteten Flughafen-Parkplätze Deutschlands freuen darf! Am BER ist full house obwohl noch gar keiner hier abfliegt. VW sorgt unfreiwillig für volle Parkhäuser und Parkplätze und als Zugabe für Satire

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Spotterlempio » Donnerstag 22. November 2018, 15:47

Ok, dann sind P6 & P7 wohl mittlerweile komplett für die Ottonormalverbraucherparker gesperrt.
Aber Geld regiert die Welt.

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