Der BER - Thread

Alles über die Flughäfen TXL, SXF, THF und BBI.

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sorgente
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon sorgente » Dienstag 25. Juni 2019, 11:10

railwaysengineer hat geschrieben:Für diejenigen....


Die Menschheit kann bekanntlich nur meckern und das ist leider bei uns deutschen sehr hoch im Kurs!
Womit sich die M/A jeden Tag rum plagen, dass ist solchen Menschen egal, aber mit +10€ Tickets durch die Welt gondeln wollen.

Aber gern dürfen Sie ("railwaysengineer) weiter Propaganda betreiben. Als außenstehender :-)

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railwaysengineer
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon railwaysengineer » Dienstag 25. Juni 2019, 15:14

sorgente hat geschrieben:Aber gern dürfen Sie weiter Propaganda betreiben. Als außenstehender :-)


Dass in einem Forum von in der Überzahl höchst an der Luftfahrt, ihren Geräten in der Luft
und am Boden, den Verfahren Interessierten das Nennen von Informationsquellen über ein
in blamabler Weise von Pfuschern praktisch plattgemachten Projekt bereits "anrüchig" ist,
ist schade. Die dazu passende Ignoranz passt nicht zu "Fachleuten".
Es geht hier nicht ums "Meckern", sondern um das Benennen eines riesigen, volkswirtschaftlichen
Schadens, für den z.B. in den USA die Schuldigen ganz gewaltige strafrechliche Probleme
hätten und schon mal "jail time" für die vita einplanen könnten (Beispiele dafür kann der
Interessierte täglich in den auch hier gestreamten TV-Programmen der zahlreichen US-Netze
anschauen . . .).
Und was heisst "Aussenstehender" in dem Zusammenhang ? Sie kennen mich doch garnicht
und daher auch nicht den Grad der Verknüpfung mit der Luftfahrt - jahrzehntelang -, allerdings
nicht am Zaun mit ´ner Leiter am Flughafenzaun und ´ner Kamera, sondern eher im
bequemen Sitz mit "J od. C od. D"-Tickets bzw. auch schon mal per entsprechender HON circle
Kundenkarte "A od. F"-Tickets.
Es wirft jedenfalls auf die entsprechende Gruppe von selbsterklärten Luftfahrtfans das selektive
Ausblenden von Ursachen des praktischen Scheitern eines Projektes der Grössenordnung BER
ein ganz erhebliches übles Geschmäckle. Natürlich wird man hier den PONR soweit überschritten
haben, dass man, KOSTE ES, WAS ES WOLLE, fertigstellen MUSS.
Aber jeder vernünftige Staatsbürger muss hier genau den letztlich Verantwortlichen den Rausschmiss
dieser Pfeifen ermöglichen, um nicht noch mehr Schaden entstehen zu lassen.

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sorgente
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon sorgente » Dienstag 25. Juni 2019, 16:21

railwaysengineer hat geschrieben:
sorgente hat geschrieben:Aber gern dürfen Sie weiter Propaganda betreiben. Als außenstehender :-)


Dass....


Man muss nicht wissen, in welcher weise Sie zur Luftfahrt stehen. Ich behaupte dennoch, dass Sie keinerlei
Bezug zu den Berliner Häfen hegen. Und nur weil der Bau etliche Millionen/Milliarden verschlungen hat.
Und es gibt etliche Gebäude in Deutschland die es betrifft, nur nach diesen kräht kein Hahn (komischerweise).

Aber am BER, der dann im nachhinein etliche beschäftige nach sich zieht, darin sieht man seine Berufung irgendwelche
Videos / Texte zu veröffentlichen. Natürlich als vermeintlicher Bausachverständiger :-)

Ich sage nur noch einmal, man sollte auch an die M/A denken die derzeit auf den bestehenden Häfen jeden Tag Höchstleistung
bringen. Wenn man dann bedenkt, dass Berlin in den 80ern versäumt hat: das zweite Rechteck zu bauen, in den 90ern die U-Bahn Anbindungen
nicht gebracht hat wegen den Taxis usw... Man hätte damals schon auf hohem Niveau meckern sollen und nicht, dass am BER einiges schief lief.

Sondern in den vorangegangen Jahrzehnten.

Das war es nun für mich zu dem Thema, denn mit gewissen Publikum tritt man auf der Stelle, wenn man darüber Diskutiert und nicht beide Seiten der Medaille sich anschauen will.

Genießt das Wetter ;)

railwaysengineer
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon railwaysengineer » Dienstag 25. Juni 2019, 20:55

In der Situation der damals noch geteilten Stadt muss es (unbegreifliche) Kriterien gegeben haben, um auf die strukturell vorausgeplante Erweiterung von Tegel zu verzichten. Für die geteilte Stadt damals (und angesichts der damals gültigen Genehmigungskriterien) ein Riesenfehler, der möglicherweise eine komplette Schliessung geholfen hätte, zu verhindern. Die offenbar geltende Rechtslage aus der Planfeststellung erscheint aber aus heutiger Sicht unumkehrbar für dieses zuletzt zum provisorischen Stückwerk verunstaltete Provisorium.
Dass die Mitarbeiter gerade heute unmenschliches leisten, um diesen TXL und SXF bei den entwickelnden Zahlen am Laufen zu halten, steht doch für den Nutzer der beiden Einrichtungen ausser Frage.
Die Behauptung, dass einer (und das nicht alleine !!) hier seine (politische und auch wirtschaftliche) Sicht der Dinge etwas polemisch gewürzt äussert, der auch noch häufiger Nutzer war und in geringerem Masse noch ist, kann doch nicht zu der Behauptung führen, "man habe keinen Bezug zu den Berliner Häfen". Ein derartiger Schluss ist kompletter bullshit !!! Zumal übrigens nach der Jahrtausendwende ein Haus zusammen mit einer Tochter (als Drei-Generationen-Haus) genau 200m nördlich der ext. centerline 25R (wo die Flieger noch ca. 700 ft hoch sind bei Landungen 25R) gekauft und bezogen wurde. Extrem gut schallisoliert ausgerüstet und für eine Familie ohne jegliche "Meckerei gegen den Flugverkehr" an sich ok . . . Also derartiger diskriminierender und primitiv kurzgedachter Unsinn am Thema vorbei prallt schlicht ab.

Zu den o.g. Beiträgen mal zwei Beispiele aus Sicht einer der Politfirmen:
https://www.youtube.com/watch?v=eZZhGguWcc0
https://www.youtube.com/watch?v=s_3W86XfSOE&t=0s

In der Situation der dann gefallenen Grenzen und einer Hauptstadt mit dringendem Bedarf eines leistungsfähigen Internationalen Grossflughafens ist es einem, der weltweit die Konzepte derartiger Flughäfen auf seinen Dienstreisen sozusagen nebenberuflich (also NICHT als Bausachverständiger, aber grosser Erfahrung auf dem Gebiet "internationale Projektabwicklung") kennenlernen durfte, ein unerklärlich provinziell anmutender Fakt, dass hier nicht von vornherein konfliktfrei geplant worden ist. Konfliktfrei in einer Grossstadt ist ein Flughafen dann, wenn er so geplant und gebaut wird, dass
- Erweiterungen bei Kapazitätserweiterungen problemlos vorgenommen werden können,
- in dünn oder garnicht besiedelten Gebieten praktisch keine Schallschutzprobleme hochkommen
- mit leistungsfähigen und leicht ausbaubaren Verkehrsmitteln ein bequemes und schnelles Erreichen
möglich wird.
Das ist national und international moderne aktuelle und frühere Praxis, hier jedoch in diesem Gemenge von unfähiger und korrupter politischer Klasse von vornherein unmöglich. In den zahlreichen genannten Beiträgen und in auch bereits früher genannten umfangreichen Quellen im Vorfeld der Planfeststellung ist dokumentiert, dass hier die Bevölkerung nach Strich und Faden belogen und betrogen wurde (und damit übrigens letztlich auch die besonders betroffenen Mitarbeiter, die dann für diese Pfeifen die Dinge wieder aus dem Dreck ziehen müssen . . .).
Darum, und nur darum geht es eigentlich. Und man muss schon etwas weiter wühlen im Material und nicht nur das passende und bequeme selektieren.
Es geht auch um die Milliarden und Abermilliarden, die in dieser Bananenrepublik hier und auch in vielen anderen "Baudenkmälern" nicht zuletzt auf Kosten auch der dann auch jeweils dort betroffenen "Mitarbeiter" versenkt wurden und noch werden.
Wenn diese Motivation von massiver Kritik nicht verstanden wird von anderen, dann reicht es mir, wenn ich selber verstehe (mit einigen hier) worum es hier geht.
Alles klar ? Endlich ?

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railwaysengineer
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon railwaysengineer » Sonntag 30. Juni 2019, 06:57

Die nächsten Kapitel in dieser fünftklassigen Provinzposse, in der mich übrigens eigentlich erst die Beiträge von sorgente so richtig drauf aufmerksam gemacht haben, dass eigentlich die MITARBEITER der Flughafengesellschaft die schwerste Bürde zu tragen haben.
Nicht nur als Steuerzahler und Lückenbüsser für unfähige Polit- und Projektorganisations-Pfeifen, sondern auch noch existenziell . . .
Als Flughafennutzer kann ich auch jeden beliebigen anderen airport ansteuern, den mir der carrier vorgibt.
Wenn Produzent A mit seinem Produkt Mist baut, steht mir als Verbraucher das gesamte Spektrum der anderen Produzenten zur Verfügung.
Nur leider . . . wenn sich denn auch alle anderen Kunden vom Produzenten A abwenden, beginnt für die Mitarbeiter des A der Existenzkampf.
So denkt wohl auch dieser Herr hier:
Wie heisst dieser Spruch ? Never leave a winning team ?
Dann kann man ja hier munter über dieses Team spekulieren :

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/ ... g-32776376

Und . . . muss man hier den nächsten Versuchsballon, diesmal aus der rechts/mitte-Richtung der Politkaspern, herauslesen, um die Bevölkerung schon mal vorzubereiten ?
Denn das Problem mit dieser GmbH, die einen kompletten Flughafen einer europäischen Hauptstadt jahrzehntelang bisher erfolglos zusammenzupfuschen versucht, war und ist, dass bis zum nächsten Offenbarungseid immer alles paletti war . . . bis man dann doch wieder die befleckten pants herunterlassen musste :

https://www.morgenpost.de/flughafen-BER ... lan-B.html

olivernallaweg
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon olivernallaweg » Sonntag 30. Juni 2019, 14:42

Lustig was Gräff und Czaja immer wieder herausposaunen:

Keine weiteren Steuergelder mehr für den BER fordern. Und dann im gleichen Satz einen Plan B zu fordern, um bei diesem mit Steuergeld einen komplett neuen Flughafen zu bauen. Wieviel kostet der dann on top zu dem Betrag der schon gezahlt wurde? 8 - 10 Mrd.? Oder doch noch mehr? Oder doch wieder ein Betrag der sehr viel niedriger ist, um dann festzustellen das es teurer wird?

Nexus 6
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Nexus 6 » Sonntag 30. Juni 2019, 17:24

Das sind sehr positive Nachrichten. Wenn man sich jetzt auf T2 stürzt, dann scheint der Rest zu laufen. Die Problem-Meldung zu T2 war nur eine Frage der Zeit. Kurios ist die Kombination aus ND und Frankfurter Umfeld. In Frankfurt geht offenbar das Zittern los.

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Andi_BER » Sonntag 30. Juni 2019, 19:58

Nexus 6 hat geschrieben:Das sind sehr positive Nachrichten. Wenn man sich jetzt auf T2 stürzt, dann scheint der Rest zu laufen. Die Problem-Meldung zu T2 war nur eine Frage der Zeit. Kurios ist die Kombination aus ND und Frankfurter Umfeld. In Frankfurt geht offenbar das Zittern los.


Ich war heute vor Ort. T2 nimmt schon langsam sichtbare Form an. Ich denke in zwei Wochen geht es los mit der Fassade. Der Rohbau dürfte bald stehen. Wie schnell der Innenausbau dann geht, wird man ja sehen ;-)

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon railwaysengineer » Sonntag 30. Juni 2019, 21:15

olivernallaweg hat geschrieben:Lustig was Gräff und Czaja immer wieder herausposaunen:

Keine weiteren Steuergelder mehr für den BER fordern. Und dann im gleichen Satz einen Plan B zu fordern, um bei diesem mit Steuergeld einen komplett neuen Flughafen zu bauen. Wieviel kostet der dann on top zu dem Betrag der schon gezahlt wurde? 8 - 10 Mrd.? Oder doch noch mehr? Oder doch wieder ein Betrag der sehr viel niedriger ist, um dann festzustellen das es teurer wird?


Dieser Beitrag dokumentiert leider komplettes Unverständnis gegenüber der Rechtssystematik in diesem unseren Lande.
Tätergruppen, die unermesslichen volkswirtschftlichen Schaden angerichtet haben und noch immer anrichten, bleiben ungestraft, ja, sollen noch weiter "wirken" bis ihre Fehlleistungen irgendwie "fertig" werden.
Wozu gibt es eigentlich in der Rechtssystematik den Begriff der "Insolvenz" ? Wie soll denn das hier versenkte Kapital (mehrfacher Ansatz ggüb. der ursprünglichen Kalkulation) je vernünftig rentieren ?
Und die Standortfrage als Komponente einer konfliktfreien (und damit ebenfalls gesunden wirtschftlichen) Planung ? Dieser Fisch hier stinkt doch schon von Anfang an auch von innen; die hunderten und aberhundert Quellen des gnadenlosen Lugs und Beschisses einer ganzen Region sind doch alle recherchierbar, wenn man nicht nur selektiv den Blickwinkel punktförmig verengen will.
Letztlich entsteht der Eindruck, dass die Kokurrenzpossen ("Frankfurt" - "München") mit anderen Massstäben gemessen werden, als die gleichen Possen hier in unmittelbarer Nähe. Von Leuten, die den Anspruch der "Sachkenntnis" für sich erheben.

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon modern air » Mittwoch 3. Juli 2019, 06:17

Etwas zum nachdenklichen Schmunzeln:
Das BBI-Gemälde

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2 ... TX-9stmUxM

....Oder hat dieses Bild vor dem Background des Pannen-Airports für die Betrachtenden im Schönefelder Rathaus schon Symbolcharakter, als Mahnmal, als Studie von Hoffnung und Vergeblichkeit? Ach was, winkt Bürgermeister Udo Haase ab. "Darauf achtet niemand, das ist einfach immer da. Wenn das Gemälde mal Wert kriegt, dann durch die Gebrüder Posin. Die sind die besten Fälscher in Deutschland, die können alles fälschen." Sogar einen funktionierenden BER.


:-))))

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Spotterlempio » Montag 22. Juli 2019, 16:29

Da wird mal was pünktlich fertig (Hauptsache auch ohne Mängel) ;-)

Dienstag, 30. Juli 2019, ab Mittag Richtfest des Terminal 2 am Flughafen Berlin Brandenburg. Nachdem die Baumaßnahmen im September 2018 begonnen haben, ist der Rohbau nun planmäßig fertig gestellt.

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon barti » Mittwoch 24. Juli 2019, 16:08

Spotterlempio hat geschrieben:Da wird mal was pünktlich fertig (Hauptsache auch ohne Mängel) ;-)

Dienstag, 30. Juli 2019, ab Mittag Richtfest des Terminal 2 am Flughafen Berlin Brandenburg. Nachdem die Baumaßnahmen im September 2018 begonnen haben, ist der Rohbau nun planmäßig fertig gestellt.


Bisher hat außer "Berlin.de" die Presse noch keine weitere Notiz genommen, oder warten die mit einer Veröffentlichung bis zum offiziellen Richtfest? Oder ist es einfach keine Negativmeldung zum BER und wird deswegen von Tagesspiegel & Co nicht beachtet?
BER hört sich viel mehr nach Berlin an, als alles andere

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon seneca747 » Donnerstag 25. Juli 2019, 12:24

Pressemitteilung der FBB vom 25.7.2019

Weiterer Schritt in Richtung BER-Inbetriebnahme
Wirk-Prinzip-Prüfungen beginnen termingerecht

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) hat in den letzten Monaten zusammen mit ihren Dienstleistern und Baufirmen die Voraussetzungen geschaffen, um die übergreifenden Wirk-Prinzip-Prüfungen (WPP) des Fluggastterminals T1 zu starten.
Von den insgesamt zwölf prüfpflichtigen Anlagengruppen waren bereits zehn mit positivem Ergebnis durch die Prüfsachverständigen bescheinigt und somit bereit zur WPP. In den letzten Tagen wurde die Prüfung der Anlagengruppe 05 (Brandmelde- und Alarmierungsanlagen) erfolgreich abgeschlossen. Auch in der Anlagengruppe 06 (Sicherheitsstromversorgung/ Sicherheitsbeleuchtung) ist die Mängelabarbeitung soweit fortgeschritten, dass der Beginn der WPP erfolgen kann.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der Beginn der übergeordneten Wirk-Prinzip-Prüfungen noch im Juli bestätigt unseren Terminplan bis zur Eröffnung des BER im Oktober 2020. Mein besonderer Dank gilt der Projektleitung des FGT und den Kompetenzteams, die in den letzten Wochen mit aller Kraft die Voraussetzungen für den Beginn dieser abschließenden Prüfung geschaffen haben.“

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon barti » Donnerstag 25. Juli 2019, 14:37

seneca747 hat geschrieben:Pressemitteilung der FBB vom 25.7.2019

Weiterer Schritt in Richtung BER-Inbetriebnahme
Wirk-Prinzip-Prüfungen beginnen termingerecht

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) hat in den letzten Monaten zusammen mit ihren Dienstleistern und Baufirmen die Voraussetzungen geschaffen, um die übergreifenden Wirk-Prinzip-Prüfungen (WPP) des Fluggastterminals T1 zu starten.
Von den insgesamt zwölf prüfpflichtigen Anlagengruppen waren bereits zehn mit positivem Ergebnis durch die Prüfsachverständigen bescheinigt und somit bereit zur WPP. In den letzten Tagen wurde die Prüfung der Anlagengruppe 05 (Brandmelde- und Alarmierungsanlagen) erfolgreich abgeschlossen. Auch in der Anlagengruppe 06 (Sicherheitsstromversorgung/ Sicherheitsbeleuchtung) ist die Mängelabarbeitung soweit fortgeschritten, dass der Beginn der WPP erfolgen kann.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der Beginn der übergeordneten Wirk-Prinzip-Prüfungen noch im Juli bestätigt unseren Terminplan bis zur Eröffnung des BER im Oktober 2020. Mein besonderer Dank gilt der Projektleitung des FGT und den Kompetenzteams, die in den letzten Wochen mit aller Kraft die Voraussetzungen für den Beginn dieser abschließenden Prüfung geschaffen haben.“


Und hier ergänzend noch ein Bericht der Berliner Zeitung dazu:
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/naechste-etappe-am-ber-die-grosse-technikpruefung-kann-endlich-beginnen-32910104
BER hört sich viel mehr nach Berlin an, als alles andere

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon seneca747 » Dienstag 30. Juli 2019, 14:19

Pressemitteilung der FBB vom 30.07.2019

Richtfest für das Terminal 2 am Flughafen Berlin Brandenburg

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH und die ZECH Bau GmbH haben heute die Fertigstellung des Rohbaus des Terminals 2 am BER mit dem Richtfest gefeiert. Das T2 ist für 6 Millionen Passagiere im Jahr ausgelegt und dient als Terminal für Abflug und Ankunft. Es stellt alle Funktionen von Check-in, Gepäckaufgabe und -ausgabe über Sicherheitskontrollen und Serviceeinrichtungen bis hin zu Einzelhandel und Gastronomie bereit. Der Einstieg in das Flugzeug erfolgt von den Warteräumen im Pier Nord, an den das Terminal T2 über zwei Brücken angebunden ist. Das Gebäude soll im Oktober 2020 mit dem BER in Betrieb gehen.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Mit dem Richtfest ist ein erster wichtiger Meilenstein beim Terminal T2 geschafft. Jetzt wird es darauf ankommen, bis zum Herbst die Voraussetzungen für den Einbau der Gepäckförderanlage zu schaffen. Wenn das T2 in Betrieb geht, erhöhen wir die Kapazität des BER auf 28 bis 30 Millionen Passagiere. Zusammen mit dem Flughafen Schönefeld, der ab dem nächsten Jahr als Terminal 5 ein Teil des Flughafens Berlin Brandenburg wird, können am Standort dann über 40 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt werden. Mein Dank gilt den beteiligten Firmen, Bauarbeitern und Behörden sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Kurt Zech, Geschäftsführender Gesellschafter der Zech Group GmbH: „Wir freuen uns, heute das Richtfest für den Rohbau des Terminal 2 mit der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH feiern zu dürfen. Für dieses besondere Projekt haben wir mit der ZECH Bau und der ROM Technik ein schlagkräftiges Team aus dem Hause der Zech Group zusammengestellt, was wir mit der planmäßigen Fertigstellung des Rohbaus von Terminal 2 unter Beweis gestellt haben.“

Das Terminal T2 wird direkt vor dem Pier Nord errichtet und bietet auf einer Fläche von 240 x 40 Metern und einer Höhe von ca. 15 Metern eine Gesamtfläche von ca. 23.000 Quadratmetern. Es hat eine Kapazität von jährlich sechs Millionen Passagieren und erhöht die Kapazität des BER in der ersten Ausbaustufe auf 28 bis 30 Millionen Passagiere. Zusammen mit dem Flughafen Schönefeld, der bis Ende 2025 in Betrieb sein wird (später BER-Terminal T5), können am Flughafenstandort so ab 2020 über 40 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt werden.

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