Norse könnte Berlin streichen

Noch hat der Billigflieger die Planungen nicht abgeschlossen, aber Flüge ab BER sind ab Herbst bislang nicht buchbar,

Willkommen in Berlin! Norse 787 am BER (© G. Wicker/FBB)

Im vorläufigen Winterflugplan 2023/24 des norwegischen Langstrecken-Billigflieger Norse Atlantic Airways taucht Berlin als Abflugort nicht mehr auf. Das berichtete jüngst das Luftfahrtportal Aerotelegraph. zahlreiche Medien griffen die Meldung auf, texteten aber, dass die Verbindungen bereits gestrichen seien. Doch dem ist (noch) nicht so: bei Aerotelegraph heißt es lediglich, dass die Planungen bei Norse noch nicht abgeschlossen seien. Das hatte die Airline gegenüber dem Portal auf Nachfrage angegeben.

Norse Atlantic hatte im August 2022 Verbindungen von Berlin nach New York und Los Angeles aufgenommen. L.A. entfiel aber bereits im Oktober wieder. Im Winter 2022/23 kam dafür Fort Lauderdale (Florida) neu hinzu.

Boeing 787 der Norse Atlantic im Endanflug
Boeing 787 der Norse Atlantic im Endanflug

Fest steht aber bereits, dass Norse deutlich wachsen will. So sollen vier neue Ziele in der Karibik und in Thailand hinzukommen. Dabei soll es sich laut Airways Magazine um Barbados, Kingston und Montego Bay handeln, die alle ab Oktober 2023 ab London-Gatwick bedient werden sollen. Dafür wurden in den letzten drei Monaten mehrere Boeing 787-9 von der Mutterhesellschaft an Norse UK transferiert.

Außerdem soll am 2. November die Route Oslo-Bangkok anlaufen. Diese Route hatte (neben Krabi) einst auch der Quasi-Vorläufer Norwegian bis 2021 bedient.

Berlinspotter.de

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