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Airline-News 16.11. - 30.11. 2011

Air Berlin führt derzeit Gespräche mit potentiellen Investoren. Nach Medienangaben zählen dazu die arabische Etihad Airways sowie die chinesische HNA Group, zu der auch Hainan Airlines gehört. Berichte, wonach der Einstieg von Etihad schon ausgemachte Sache sei, wies die Airline als komplett falsch zurück.

Air Berlin hat am 13. November eine Flugverbindung von Düsseldorf nach Curacao aufgenommen. Laut Air Berlin ist es die einzige Nonstopverbindung zwischen Deutschland und Curacao. Die Airline will mit der Route auch niederländische Kunden gewinnen, für die Cuaraco ein beliebtes Urlaubsziel ist. Bis Oktober 2010 war die Karibikinsel vor der Küste Venezuelas Teil der Niederländischen Antillen. Der eingesetzte Airbus A330-200 mit 24 Sitzen in der Business Class und 279 Sitzen in der Economy startet dienstags um 13:30 Uhr in Düsseldorf. Die Maschine kehrt dann am Mittwoch 12:35 Uhr wieder zurück.Europaweit gibt es nur von Amsterdam noch Nonstopflüge nach Cuaraco. Von dort starten KLM und Arkefly täglich in Richtung Karibik.


Air Berlin Boeing 737-800 (Foto: Air Berlin)

Air China hat Flüge von Peking nach Phuket aufgenommen. Das beliebte thailändische Ferienziel wird viermal wöchentlich mit Boeing 757-200 angesteuert. Direkte Konkurrenz kommt von Hainan Airlines, die hier drei Mal pro Woche verkehrt. Phuket wird von chinesischen Airlines zudem ab Hangzhou (Hainan Airlines), Shanghai (Shanghai Airlines) und Chongqing (Sichuan Airlines) bedient.

AirAsia X eröffnete am 30. November eine zweite Japan-Verbindung. So steuert der malaysische Langstrecken-Billigflieger nach Tokio-Haneda jetzt auch den Flughafen Osaka-Kansai ab der Heimatbasis Kuala Lumpur an. Die Route wird viermal wöchentlich mit einem Airbus A330-300 bedient, der in dichter Bestuhlung bis zu 377 Passagiere befördern kann. Mit der neuen Verbindung mach AirAsia X der Malaysia Airlines Konkurrenz, denn diese fliegt sechsmal wöchentlich zwischen Kuala Lumpur und Osaka-Kansai.

Alaska Airlines hat tägliche Flüge zwischen San Diego und Honolulu aufgenommen. Die Fluglinie ergänzt damit das bestehende Nonstop-Angebot von San Diego nach Maui. Die Flüge verlassen San Diego um 9.15 Uhr und erreichen Honolulu um 13.15 Uhr Ortszeit. Zurück geht es dann um 15.40 Uhr. Die Ankunft in Kalifornien ist für 23.15 Uhr vorgesehen. Alaska Airlines setzt ihre Boeing 737-800 ein und konkurriert auf der Strecke mit den ebenfalls täglichen Flügen der Hawaiian Airlines.

Allegiant Air hat rechtzeitig zu Thanksgiving gleich neun neue Verbindungen eröffnet, die es Urlaubern ermöglicht, günstig in die Sonnenstaaten Florida, Kalifornien sowie nach Las Vegas zu fliegen:
Lexington - Las Vegas: 2x wöch.
Newport News - Orlando Sanford: 4x wöch.
Bangor - Fort Lauderdale: 2x wöch.
Grand Forks - Orlando Sanford: 2x wöch.
Idaho Falls - Los Angeles: 2x wöch.
Lexington - Fort Lauderdale: 2x wöch.
Phoenix/Mesa - Las Vegas: 6x wöch.
Asheville - Oralndo Sanford: 2x wöch.
Knoxville - Las Vegas: 2x wöch.

American Airlines hat ihre Bestellung vom Juli über 130 Flugzeuge der A320-Familie konkretisiert. Demnach nimmt sie A319 und A321. Ferner sollen die A319 mit CFM56-5B-Triebwerken und die A321 mit V2500-A5-Triebwerken ausgerüstet werden. Die Fluglinie erwartet die ersten Lieferungen im Jahr 2013. Ab 2017 sollen auch die ersten Exemplare des Airbus A320neo eintreffen.

American Airlines hat zu Thanksgiving zwei neue Verbindungen aufgelegt. Transkontinental geht es nun täglich mit Boeing 737-800 von Los Angeles nach Fort Lauderdale. JetBlue, Spirit Airlines und Virgin America fliegen auf dieser Strecke einmal am Tag. American eröffnete zudem eine Route von New York JFK nach Antigua und bedient sie viermal wöchentlich mit 737-800. Der Regionalpartner American Eagle nahm Chicago O'Hare – Watertown International auf. Das Ziel in Jefferson County, New York wird zweimal täglich mit einem Embraer Regionaljet angesteuert.

American Airlines’ Mutterkonzern AMR Corp. stellte sich am 29. November unter Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts. Der Flugbetrieb geht zunächst weiter. Gerüchte über eine Pleite kursierten schon seit Längerem. Der Airline machten vor allem die gestiegenen Spritkosten zu schaffen. Ein Großteil der Flotte ist veraltet. Die Flugzeuge verbrauchen zuviel und benötigen eine intensive Wartung. Aufgrund des hohen Konkurrenzdrucks gelang es American Airlines nicht, die Kosten auf die Ticketpreise draufzuschlagen. Zweiter großer Kostenblock ist das Personal. Den Mitarbeitern stehen nun harte Einschnitte bevor.

Avianca, die mit TACA fusioniert, hat eine neue Verbindung von Bogota nach La Paz eröffnet. Die Hauptstadt von Bolivien wird nun fünfmal wöchentlich mit Airbus A319 bedient. Es ist gegenwärtig die einzige Flugverbindung zwischen beiden Hauptstädten. Die untergegangene LAB Lloyd Aereo Boliviano hatte die Strecke zwischen Mai 1995 und Juni 1998 einmal wöchentlich bedient. Avianca flog hier zuletzt vor 30 Jahren.


BOC Aviation hat 15 Embraer 190 bestellt. Die Auslieferung soll im 4. 2012 beginnen
und bis 2014 abgeschlossen sein.
(Grafik: Embraer)

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Brussels Airlines will das Langstreckennetz ausbauen und in Kürze Flüge über den Nordatlantik anbieten. Ein genaues Ziel ist noch nicht festgelegt. Zur Wahl stehen New York JFK, New York-Newark oder Boston. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es sicher JFK werden. Für Brussels Airlines wäre es die erste Nordatlantikverbindung. Im Hinblick auf diese prestigeträchtige Strecke will die belgische Airline die Kabine ihres Langstreckenmodells Airbus A330-200 aufwerten. So soll die Business Class 30 neue Sitze erhalten, die sich komplett flach stellen lassen. Auch die Economy erhält neue Sitze. Zugleich wird ein neues Inflight-Entertainment-System verbaut. In Richtung Afrika – der „zweiten Heimat“ der Brussels Airlines – soll es mehr Flüge geben. So sollen die Flüge nach Douala (Kamerun) und Abidjan (Elfenbeinküste) nach dem Rückzug der Swiss ausgebaut werden.

Camair-Co hat Ende November gleich drei internationale Verbindungen ab Douala eröffnet. Alle werden jeweils drei Mal pro Woche mit einer 128-sitzigen Boeing 737-700 bedient. So starteten am 25. November Flüge nach Bangui, Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik. Am nächsten Tag folgte Kinshasa, Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo und am 27. November als drittes Ziel Brazzaville – Hauptstadt des Nachbarstaates Republik Kongo. Camair-Co hat auf der Kinshasa-Route keinen Wettbewerb zu fürchten. Doch von Douala nach Brazzaville fliegen auch Air Nigeria (3x wöch.) und Ethiopian Airlines (2x wöch.). Zwischen Douala und Bangui herrscht noch härterer Wettbewerb: Hier fliegen auch Ethiopian Airlines (2x wöch.), Toumaï Air Tchad (2x), TAAG Angola Airlines (2x), Kenya Airways (2x) und Interair South Africa (1x).

China Southern eröffnete eine erste Linienflugverbindung in die Türkei: Am 22. November nahm das SkyTeam-Mitglied Flüge von Peking nach Istanbul-Atatürk (IST) auf. Die drei wöchentlichen Flüge (Di, Fr, So) werden über Ürümqi im Nordwesten Chinas geführt. Eine weitere Frequenzaufstockung wird geprüft. China Southern setzt ihre Boeing 757-200 mit 191 Sitzen ein. Zwischen Ürümqi und Istanbul fliegt auch Hainan Airlines einmal wöchentlich, während Turkish Airlines die Route Istanbul – Peking täglich nonstop anbietet.


Embraer 190 der China Southern (Foto: Embraer)

Comair, südafrikanischer Franchisepartner der British Airways, hat einer erste Inlandsverbindung ab Lanseria eröffnet. Neues Ziel ist George an der Südküste des Landes. Geflogen wird täglich mit ATR72 – zunächst erstmal bis zum 18. Januar 2012. Comair bedient George bereits ab der Hauptniederlassung Johnannesburg. Die Airline hatte die Dienste ab Lanseria erst im September aufgenommen. Der Airport dient sowohl als Alternativflughafen für Johannesburg und Pretoria.

Contact Air verliert die Verträge der Lufthansa mit Auslaufen des Sommerflugplans 2012 Ende Oktober. Der Kranich benötigt dann die derzeit genutzten sechs Fokker 100 nicht mehr, da der Konzern im Laufe des Jahres 2012 insgesamt 32 neue Flugzeuge übernimmt. Contact Air hat acht Fokker 100. Neben den sechs Maschinen für Lufthansa werden noch zwei für die Swiss betrieben.

Continental hat tägliche Nonstopflüge zwischen Houston und Lagos aufgenommen. Das Ziel in Nigeria wird vorerst mit Boeing 777-200 bedient. Sowie die neue Boeing 787 „Dreamliner“ ausgeliefert wurde, soll der neue Karbonflieger die Route übernehmen.

Delta Air Lines fliegt im Sommer 2012 wieder von New York JFK nach Zürich. Der tägliche Flug soll ab dem 2. Juni angeboten werden. Flug DL 206 startet um 16.30 Uhr in New York und landet am nächsten Tag um 6.40 Uhr in Zürich. Der Rückflug DL 207 verlässt Zürich um 10.05 und setzt um 13.25 Uhr wieder in New York auf. Zum Einsatz gelangt eine Boeing 767-300ER mit 209 Sitzplätzen. Delta ergänzt mmit der saisonalen Nonstoproute die ebenfalls täglich bediente Ganzjahresverbindung Atlanta – Zürich.

Emirates hat am 25. November den Flughafen München erstmals mit einem Airbus A380 im Liniendienst angesteuert. Der doppelstöckige Jet kommt nun auf einem der zwei täglichen Kurse ab Dubai zum Einsatz. Der A380 landet um 12.45 Uhr in München und hebt um 14.25 Uhr wieder in Richtung Dubai ab. Auf der Abendrotation kommt zumeist ein A340 zum Einsatz. Eigentlich wollte Emirates erst ab Januar als erste Airline mit dem A380 nach München kommen. Doch dann kündigte Lufthansa an, ihren A380 ab dem 6. Dezember für eine Woche im Liniendienst zwischen München und New York einzusetzen. Damit wäre der Kranich der Emirates zuvorgekommen. Also verlegten die Araber ihren Starttermin nach vorne auf den 25. November.


Boeing 777-300ER der Emirates (Foto: Emirates)

Estonian will im kommenden Frühjahr einige neue Routen ab Tallin starten. Im Fokus stehen vor allem die Städte im Norden Europas. So soll es ab dem 2. April sechs wöchentliche Flüge nach Hannover geben. Nach dem erneuten Abzug aus Berlin ist Hannover dann die einzige Deutschland-Route der Estonian. Die Deutsche Bahn soll den Zubringer innerhalb Deutschlands spielen. Bereits ab 25. März wird auch Wien sechs Mal pro Woche angesteuert. Die österreichische Hauptstadt war bereits bis 2009 im Flugplan der Estonian zu finden. Mit den Wien-Flügen will Estonian nun nach eigenen Aussagen gleich den gesamten Balkan abdecken. Auf beiden Strecken kommen neue Bombardier CRJ900 zum Einsatz.

Die EU-Kommission hat ihre „Schwarze Liste aktualisiert. So darf RollinsAir aus Honduras nicht mehr in den EU-Luftraum einfliegen. Dies betrifft französische Überseedepartments in der Karibik. Gegen Jordan Aviation wurden Betriebsbeschränkungen verhangen: Die drei Boeing 767 der jordanischen Fluggesellschaft wurden aus dem EU-Luftraum verbannt. Arge Bedenken hat die Kommission auch bei albanischen Unternehmen. Dort sind die Behörden aber schon selbst aktiv geworden und haben der Albanian Airlines die Lizenz entzogen und ein Flugzeug der Belle Air aus dem Verkehr gezogen. Ferner wurden mehrere russische Unternehmen geprüft. Im Fokus standen VIM Avia, Yakutia und Tatarstan Airlines. Auch hier wurden die landeseigenen Behörden aktiv. So darf VIM Avia bis April 2012 nicht in die EU fliegen. Der Betrieb von Yakutia und Tatarstan wurde ebenfalls beschränkt. Lockerungen gab es dagegen für die angolanische TAAG. Sie darf mit zwei weiteren Maschinen (Boeing 777-300ER) in den EU-Raum einfliegen.

EVA Air hat zwei weitere Linienverbindungen von Kaohsiung (Taiwan) nach China eröffnet. Sow wird Guilin jetzt dreimal wöchentlich und Tianjin einmal wöchentlich nonstop angesteuert. EVA Air setzt auf beiden Routen ihre zweistrahligen MD-90 ein. Insgesamt bietet die Airline ab Kaohsiung, Taiwans zweitwichtigster Hub nach Taipeh, sechs Ziele in der VR China.

Firefly, Regionaltochter der Malaysia Airlines, hat ihr Streckennetz um zwei neue Routen ergänzt. Montags und freitags fliegt jetzt eine ATR72-500 von Kuala Lumpur/Subang zunächst nach Malakka und anschließend weiter nach Medan (Indonesien). Malakka und Subang liegen nur 100 Kilometer entfernt. Trotzdem gibt der Flugplan eine Reisezeit von 45 Minuten an. Doch allein die Abfertigung am Boden dürfte mit 20 Minuten zu Buche schlagen.

Flybe Nordic hat drei neue Routen zwischen Tallin und finnischen Regionalflughäfen eröffnet. So fliegt das neue Joint Venture von Flybe und Finnair seit dem 16. November täglich nach Oulu, seit dem 18. November zweimal täglich nach Turku und seit dem 20. November nach Vaasa. Dabei wurde Vaasa in der ersten Woche dreimal bedient und erst ab der nächsten Woche fünfmal. Zum Sommer 2012 soll eine sechste Frequenz hinzukommen. Auf allen Strecken werden ATR72 eingesetzt.

Frontier Airlines startete zwei neue Nonstop-Verbindungen ab der Heimatbasis Denver. So lief ein neuer Ganzjahresdienst nach Little Rock/ Arkansas sowie Saisonflüge nach Palm Springs/ Kalifornien (bis 14. Mai 2012) an. Dabei wird Little Rock täglich außer Samstag mit einem 99-sitzigen Embraer 190 bedient. Auf der Route nach Palm Springs kommt viermal wöchentlich (Mo, Do, Sa, So) zumeist ein Airbus A319 mit 138 Sitzen zum Einsatz. Mit den neuen Angeboten macht der Billigflieger der United Konkurrenz, die hier ebenfalls unterwegs ist.

Gulf Air nahm zwei neue Verbindungen ab der Basis Bahrain auf. So startete die arabische Airline am 30. November Flüge nach Rom-Fiumicino (FCO). Die italienische Hauptstadt ist nach Mailand-Malpensa das zweite Italien-Ziel der Gulf Air. Die neue Route wird viermal wöchentlich (So, Mo, Mi, Do) bedient. Der Airbus A320 mit 136 Sitzen startet immer um 2.00 Uhr in Bahrain. Gulf Air hatte Rom bereits zwischen 1996 und 2001 bedient. Außerdem baute die Airline ihr Afrika-Streckennetz aus und eröffnete am 5. Dezember eine neue Route nach Entebbe (Uganda). Hier wird vier Mal pro Woche ein Airbus A319 mit 124 Sitzen eingesetzt. Gulf Air hatte in diesem Jahr bereits Flüge nach Addis Abeba und Nairobi aufgenommen.


Airbus A330-200 der Hawaiian Airlines (Foto: Airbus)

Haiwaiian Airlines hat fünf weitere Airbus A330-200 bestellt. Laut Preisliste hat der neue Auftrag einen Gesamtwert von einer Milliarde US-Dollar (741 Mio Euro). Die Maschinen sollen jeweils Platz für 294 Passagiere in einer Zwei-Klassen-Konfiguration bieten. Hawaiian Airlines will mit den Airbus A330 die Boeing-767-Flotte ersetzen. Die Fluglinie hat zudem eine Bestellung über sechs Airbus A350 XWB offen.

InselAir hat eine neue Verbindung zwischen Curacao und Barquisimeto (Venezuela) eingerichtet. Die Route in der Karibik wird viermal wöchentlich mit einer Fokker 50 bedient. Die Hinflüge finden montags, dienstags, freitags und samstags statt. Zurück geht es jeweils am nächsten Tag. Insel Air bedient in Venezuela neben Barquisimeto noch die Ziele Caracas, Las Piedras und Valencia.

Jetairfly greift Ryanair an. So nahm der belgische Ableger der TUI-Gruppe am 28. November Flüge von Brüssel-Charleroi nach Alicante auf. Jetairfly bedient die neue Strecke dreimal wöchentlich mit 189-sitzigen Boeing 737-800. Ryanair fliegt auf der gleichen Verbindung vier Mal pro Woche.

JetBlue Airways hat zwei neue internationale Verbindungen ab der Heimatbasis New York JFK eröffnet. So geht es jetzt zweimal wöchentlich nach La Romana (Dominikanische Republik) sowie viermal wöchentlich nach Liberia (Costa Rica). Jetblue setzt auf beiden Strecken ihren Airbus A320 ein. Außerdem nahm der Billigflieger die Strecke Westchester County Airport (N.Y.) – Nassau (Bahamas) auf. Hier fliegt jetzt täglich ein Embraer 190. Zu guter Letzt richtete Jetblue eine tägliche Verbindung zwischen San Juan (Puerto Rico) und St. Maarten ein – ebenfalls mit Embraer 190.

Jetstar hat Singapur mit Peking verknüpft. Zum allerersten Mal gibt es damit Billigflüge zwischen beiden Zielen. Jetstar bedient die Route seit dem 24. November ein Mal pro Tag. Obwohl Singapur Heimatbasis der Jetstar Asia ist, bedient die australische Schwester Jestar die Strecke mit einem 303-sitzigen Airbus A330-200. Die Route nimmt ihren Anfang in Melbourne und führt via Singapur nach Peking. Auf der Verbindung fliegen auch Singapore Airlines (3x tägl.) und Air China (2x tägl.).

KLM kündigte eine neue Flugverbindung nach Sambia an. Ab dem 15. Mai will die niederländische Airline Amsterdam dreimal wöchentlich (Di, Do, Sa) mit Lusaka verknüpfen. Die Flüge starten an um 12.30 Uhr in Amsterdam und landen um 22.10 Uhr in Lusaka erreicht. Zurück geht es am selben Abend um 23.55 Uhr mit Ankunft in Amsterdam um 9.55 Uhr am nächsten Morgen. KLM setzt auf der Strecke einen Airbus A330-200 mit 243 Sitzen ein - davon 30 in Business Class sowie 213 in der Economy Class. Der Partner Kenya Airways bietet via Nairobi weitere Flüge nach Lusaka an.


Erstflug eines Airbus A320 mit strömungsoptimierten 'Sharklets' (Foto: Airbus)

LAN Ecuador hat eine Inlandsverbindung zwischen Guayaquil und San Cristóbal aufgenommen. Das Ziel auf den Galapagos-Inseln wird jetzt zwei Mal pro Woche mit einem Airbus A320 angesteuert. Mit der neuen Verbindung macht die zur lateinamerikanischen LAN Group gehörende LAN Ecuador den beiden Fluggesellschaften AeroGal und TAME Konkurrenz. Sie haben die Verbindung Guayaquil – San Cristóbal sechsmal bzw. einmal wöchentlich im Flugplan zu stehen.

Lao Airlines baute das Streckennetz aus und eröffnete am 24. November die derzeit längste Route: Sie führt von der Hauptstadt Vientiane nach Singapur. Lao Airlines bedient die 1.850 Kilometer lange Strecke dreimal wöchentlich (Di, Do, So) und setzt hierbei einen neuen Airbus A320 mit 142 Sitzplätzen ein. SilkAir hatte die Route zwischen 1995 und 1998 angeboten. Seitdem gab es keine Flugverbindung mehr zwischen Vientiane und Singapur.

Lion Air hat einen Vorvertrag über den Kauf von 230 Mittelstreckenjets vom Typ Boeing 737 unterschrieben und erwägt, 150 weitere Maschinen abzunehmen. Dabei setzt die indonesische Fluggesellschaft vor allem auf die neueste Variante 737 Max, die dank neuer Triebwerke besonders sparsam sein soll.

Lufthansa stellt ihre Linienflugverbindung München – Klagenfurt aus wirtschaftlichen Gründen zum 1. Februar 2012 ein. Für den kleinsten österreichischen Airport bedeutet die Einstellung der Lufthansa-Flüge den Verlust der wichtigsten Linienverbindung. Schon im Sommer hatte Air Berlin die Flüge von Berlin, Hamburg und Düsseldorf nach Klagenfurt gestrichen. Der Ferienflieger Condor wollte zumindest die Flüge ab Hamburg zum Winter übernehmen, blies das Vorhaben aber inzwischen ab.

Lufthansa will ab dem 25. März auch den Moskauer Flughafen Wnukowo (VNO) bedienen. Der Airport soll dann zweimal täglich ab Frankfurt angesteuert werden. Der Airbus A320 startet um 13.25 Uhr und um 20.15 Uhr in Frankfurt und erreicht Moskau VNO um 18.25 Uhr und um 1.15 Uhr des Folgetags. Die Rückflüge heben um 19.20 Uhr beziehungsweise um 9.20 Uhr ab. Die Flugzeit für die rund 2.000 Kilometer lange Strecke beträgt rund drei Stunden. Zusammen mit den bestehenden Flügen nach Moskau-Domodedowo (DME) gibt es ab Ende März 2012 täglich sechs Flugpaare zwischen Frankfurt und Moskau

Lufthansa will im kommenden Jahr erstmals das chinesische Qingdao (Tsingtao) anfliegen. Die Hafenstadt soll ab dem 26. März 2012 dreimal wöchentlich ab Frankfurt angeboten werden. Der Kranich will einen Airbus A340 einsetzen. Die Maschine legt auf dem Weg nach Qingdao einen Zwischenstopp in Shenyang ein. Die Industriestadt im Norden Chinas war bereits in der Vergangenheit durch Lufthansa bedient worden. Dagegen wird Guangzhou ab dem Sommerflugplan 2012 nicht mehr bedient.

Nordstar Airlines hat bei ATR eine Festbestellung über fünf ATR42-600 bekannt. Hinzu kommen Optionen für zwei weitere Flugzeuge. Nordstar hatte im September zunächst nur zwei Flugzeuge fest bestellt und Optionen für zwei weitere gezeichnet. Mit Eintreffen der neuen ATR42-600 sollen in der Region Kranojarsk neue Routen erschlossen und Frequenzen auf bestehenden Verbindungen angehoben werden (Foto: ATR).

Petroleum Air Services (PAS) aus Kairo hat auf der Dubai Airshow einen Kaufvertrag über einen Bombardier CRJ900 NextGen unterschrieben. Zugleich sicherte sich das Unternehmen eine Option für einen weiteren Jet. Basierend auf dem Listenpreis stellt der Auftrag einen Wert von rund 42 Millionen US-Dollar dar. Sollte PAS auch die Option wahrnehmen, könnte der Auftragswert auf rund 85 Millionen US-Dollar steigen. PAS benötigt den Jet für die Kunden aus der Ölindustrie aber auch für touristische Strecken.


Bombardier CRJ900 der PAS (Grafik: Bombardier)

Qantas hat den westaustralischen Markt zwischen Perth und Geraldton betreten, nachdem die australische Regierung diesen im Zuge der Deregulierung freigegeben hatte. Beide Ziele liegen etwa 370 Kilometer auseinander. Die Tochter QantasLink fliegt hier jetzt zweimal täglich mit einer Turbopropmaschine vom Typ Bombardier Q400 und macht damit der SkyWest Konkurrenz, die hier 19 Mal wöchentlich fliegt.

Qatar Airways will das Streckennetz im kommenden Jahr um sieben weitere Ziele ausbauen. Dann sollen neu ab Doha auch die Destinationen Perth, Helsinki, Zagreb, Gassim (Saudi-Arabien), Sansibar (Tansania), Kigali (Ruanda) und Mombasa (Kenia) angesteuert werden. Bereits zuvor hatte Qatar Airways Flüge nach Isfahan (ab 11.1.2012) sowie nach Baku und Tiflis (ab 1.2.2012) angekündigt.

RAK Airways hat zwei weitere Routen ab der Heimatbasis Ras Al-Khaimah aufgenommen. So geht es von dort täglich neu nach Kuwait-City sowie zwei Mal pro Woche in das pakistanische Peshawar. Seit Juni hat RAK Airways neue Strecken nach Doha, Khartoum und Lahore (Pakistan) eröffnet. Mit den beiden neuesten Strecken gibt es nun insgesamt zehn Verbindungen – fünf in Richtung Osten und fünf in Richtung Westen.

REDjet, ein noch recht junger Billigflieger in der Karibik, konnte nun endlich zwei Routen nach Kingston eröffnen. Die Hauptstadt Jamaikas wird nun zweimal wöchentlich sowohl ab Port of Spain (Trinidad&Tobago) als auch Barbados angesteuert. REDJet setzt dmit die Caribbean Airlines unter Druck, die diese beiden Strecken ebenfalls bedient. Für REDjet ist es die vierte und fünfte Flugverbindung überhaupt. Eine sechste startet in Kürze. Die Fluglinie setzt derzeit zwei MD-82 ein, die zuvor bei American Airlines flogen. Für die weitere Expansion soll eine dritte Maschine hinzukommen.

REDjet hat am 22. November Flüge von Guyanas Hauptstadt Georgetown nach Antigua aufgenommen. Der auf Barbados beheimatete Billigflieger bedient die 1.240 Kilometer lange Strecke jetzt immer dienstags und samstags mit einer 149-sitzigen MD-80. Die Strecke wurde seit 1998 nicht mehr angeboten. Damals stellt die BWIA die Route ein.

RusLine hat eine neue Inlandsverbindung zwischen Krasnodar und Adler/Sochi eröffnet. Die rund 200 Kilometer lange Strecke wird zunächst dreimal wöchentlich mit einem 50-sitzigen Bombardier CRJ200 bedient. Die Frequenz soll aber bald auf vier Flüge pro Woche angehoben werden. RusLine macht damit der Kuban Airlines Konkurrenz, die sechsmal wöchentlich zwischen Krasnodar und Adler/Sochi fliegt.

Ryanair führt im gesamten Streckennetz Sitzplatzreservierungen zum 10. Januar 2012 ein. Die Tests seit Mai 2010 auf gut 100 Routen wären auf große Zustimmung unter den Passagieren gestoßen, teilte Ryanair mit. Ab dem 10. Januar können Fluggäste nun ihren Platz für zehn Euro pro Flug reservieren. Im Preis enthalten ist auch das bevorzugte Einsteigen (Priority Boarding). Der Service gilt für die ersten beiden Reihen im Flieger sowie für die Reihen 16 und 17, an denen die Notausgänge mit mehr Beinfreiheit liegen.

Ryanair will am Flughafen Leipzig/Halle weiter wachsen. So soll es ab Ende März 2012 auch Flüge nach Faro (Portugal) und Malaga (Spanien) geben. Beide Strecken stünden zweimal wöchentlich im Flugplan, so Ryanair. Zugleich sollen die Frequenzen nach London-Stansted von fünf auf sieben wöchentliche Rotationen steigen. Rom wird weiterhin dreimal wöchentlich angeboten.

Ryanair will den Flughafen Memmingen, den der Billigflieger vollmundig als „München West“ vermarktet, ab Frühjahr 2012 mit Charleroi – bei Ryanair „Brüssel-Süd“ - verbinden. Die Flüge sollen mit Beginn des Sommerflugplans am 25. März starten und dann täglich angeboten werden.

Singapore Airlines hat acht weitere Boeing 777-300ER geordert. Der amerikanische Hersteller führte die Bestellung bereits im Orderbuch, hatte sie aber bislang keinem Kunden zugeordnet. Der Auftragswert beläuft sich laut Preisliste auf rund 2,4 Milliarden Dollar. Die Bestellung war im August angekündigt worden. Die Maschinen sollen nach damaligen Angaben mit GE90-Triebwerken von General Electric ausgestattet werden und über eine Drei-Klassen-Kabinenkonfiguration verfügen. Die neuen Flugzeuge sollen in den Jahren 2013 und 2014 ausgeliefert werden und das Streckennetz der Airline auf Mittel- und Langstrecken verstärken. Singapore Airlines hat nun insgesamt 85 Boeing 777 bestellt; davon 27 Boeing 777-300ER (Foto: Boeing).


Somon Air (Tajikistan) hat von Boeing das 100. Flugzeug vom Typ 737-900ER der Produktionslinie erhalten.
Für Somon Air ist es die zweite 737-900ER
(Foto: Boeing).

TACA fliegt neu zwischen San Salvador (El Salvador) und Bogota (Kolumbien). Die drei Flüge pro Woche ergänzen das Angebot der kolumbianischen Schwester Avianca. Beide Fluglinien fusionierten im Jahr 2009.


Der erste Airbus A380 in der Endmontagelinie bei Airbus in Toulouse (Foto: Airbus)

Thai Airways hat nach 15 Jahren Unterbrechung wieder eine Nonstopverbindung zwischen Bangkok und Brüssel eingerichtet. Die Route wird seit Mitte November dreimal wöchentlich mit einer Boeing 777-200ER bedient. Der Jet bietet 30 Sitze in der Business und 262 Sitze in der Economy Class. Die belgische Hauptstadt ist damit das 72. Ziel der Thai Airways. Vor Ort hält der Star-Alliance-Partner Brussels Airlines zahlreiche Anschlussflüge bereit.

vivaaerobus hat eine wöchentliche Flugverbindung zwischen Monterrey und Orlando aufgenommen. Die Strecke wird immer dienstags mit Boeing 737 bedient. Orlando ist damit bereits das sechste US-Ziel des mexikanischen Billigfliegers ab Monterrey. Erst eine Woche zuvor hatte VivaAerobus Flüge nach Miami und San Antonio aufgenommen.

Volaris will ihre Flotte mit Airbus-Flugzeugen aufstocken. So unterzeichnete der mexikanische Billigflieger eine Absichtserklärung über den Kauf von 44 Jets - darunter sind 14 Flugzeuge der A320-Familie sowie 30 Airbus A320neo (Grafik: Airbus).

Xiamen Airlines wird dem globalen Luftfahrtbündnis SkyTeam, das sich um Air France-KLM und Delta Air Lines gruppiert, beitreten. Die Allianz hat das formale Beitrittsgesuch akzeptiert. Bis Ende 2012 soll der Beitrittsprozess abgeschlossen sein. SkyTeam kann somit ihren Einfluss im Südosten Chinas ausbauen. Xiamen Airlines betreibt die drei Drehkreuze Xiamen, Fuzhou und Hangzhou und steuert hauptsächlich Ziele in der Region an. Ab 2014 will die Airline aber auch in Richtung Australien, Nordamerika und Europa expandieren.