Airline-News -ÜBERSEE - vom 8. Februar 2007

(Red.schluss 5.2.07, enthält die Premium-Aussendungen seit dem 10.1.07)


GOLFREGION

Emirates stellte zwei neue Routen zum Herbst vor:
Dubai - Newcastle: ab 1. September, 1x tägl., A330-200
Dubai - Sao Paulo: ab 1. Oktober, 6x wöch., 777-200

Emirates verhandelt derzeit mit Airbus über massive Preisnachlässe für den verspäteten A380.

Emirates will in den nächsten Monaten entscheiden, welcher der beiden großen Hersteller den Zuschlag für eine neue Langstreckenflotte erhält. Es geht hierbei um eine Auftragsgröße von 100 Maschinen für rund 15 Mrd. Dollar. Airbus bietet seinen A350XWB für eine Lieferung in 2013 an, während Boeing mit der 787 bereits 2008 als Lieferjahr offeriert. Eine Aufteilung des Auftrag auf beide Hersteller wird nicht gänzlich ausgeschlossen.

Royal Air Force of Oman (RAFO) hat bei Airbus zwei A320 Corporate Jet Liner bestellt. Die Maschinen werden für RAFO ad hoc hochrangige Beamte aber auch Truppen transportieren. Die Kabine wird dafür entsprechend variabel umbaubar sein. Ein VIP-Umrüstsatz für einen Teil der Kabine gehört mit dazu. Als Triebwerke wurden die V2500 von IAE ausgewählt.

Royal Jordanian eröffnet am 25. Mai eine neue Route von Amman nach Montreal. Sie wird 2x wöchentlich mit A340-300 bedient werden.

Star Aviation Services nennt sich eine neue Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die einen 747-200-Frachter (ex Kitty-Hawk) übernahm.

 

ASIEN

Air Bagan nimmt am 1. April neue Routen ab Yangon (Myanmar) mit A310 auf:
Yangon - Bangkok: 1x täglich
Yangon - Singapur: 1x täglich
Yangon - Mandalay - Kunming: 2x wöchentlich

Air Deccan eröffnet Mumbai - Bhubaneshwar zum 1. Februar und fliegt die Route 1x täglich mit A320.

Air India und Indian Airlines sollen nach Willen der Regierung zum 31. März fusionieren, um gegen die wachsende, private Konkurrenz bestehen zu können.

ANA setzt als erste japanische Airline reine Business-Jets in ihrem Streckennetz ein. Ab März wird eine 737-700ER 2x täglich zwischen Nagoya und Guangzhou fliegen. Zum September wird dann auch Tokio – Mumbai mit dieser Maschine beflogen. Wird die Guangzhou-Route noch mit 2-Klassen-Bestuhlung (Business und Premium Economy) bedient, so wird auf der Indienroute eine rein Business-Class-bestuhlte Maschine mit 36 Sitzen zum Einsatz kommen. Die Erträge im lukrativen Geschäfts-Segment werden so kontinuierlich erhöht.

ANA optimiert 2007 einige Strecken. So kommt zwischen London und Tokio statt einer vierstrahligen 747-400 nur noch eine zweistrahlige 777-300ER zum Einsatz. Zwar fallen so einige Sitzplätze weg, es sei aber bedeutend kostengünstiger. Auch nach China werden vermehrt die Frequenzen gesteigert und zeitgleich kleinere Flugzeuge eingesetz. Tokio – Guangzhou wird z.B. im doppelten Tagesrand mit A320 bedient, der zudem auch 20 First-Class-Sitze bietet (gesamt nun 110 Sitze). Im japanischen Inland entfallen einige dezentrale Strecken oder werden nur seltener bedient. Dafür werden aber die Drehkreuze Tokio und Osaka gestärkt. Teil der mittelfristigen Strategie ist auch die Stärkung des Frachtgeschäfts – besonders zwischen Japan und China. Die Gesamtflotte im Passagiersegment soll künftig aus nur noch drei Typen (737 für Kurz- bis Mittelstrecke, 787 für Mittelstrecke und 777 für Interkontinentalverbindungen) bestehen. Im kommenden Geschäftsjahr steht daher die Auslieferung von vier Flugzeugen des Typs Boeing B777-300 ER an, die zwei Boeing 747-400 ersetzen werden. Außerdem werden vier Airbus A320-200 und sieben Boeing B737-700 in Dienst gestellt, die zum Ausbau der Flotte und als Ersatz für ältere Flugzeuge vorgesehen sind. Insgesamt kommen 15 neue Flugzeuge zur Flotte hinzu, und sieben ältere Jets verlassen die Flotte der ANA.

Armavia verkehrt ab Sommerflugplan 1x wöchentlich (Do) mit A319 zwischen Jerewan und Köln/Bonn. Ein zweiter, sonntäglicher Rundkurs wird angestrebt.

Asian Spirit fliegt mit ihrer BAE 146-100 die weltweit kürzeste, für Jets zugelassene Landebahn (950 m) in Caticla (Boracay Island) regelmäßig an. Die Dienste ab Manila begannen bereits am 1. Dezember. Der größte Flugzeugtyp dort war bisher die viermotorige Dash-7. Die Sitzkapazität musste aber während der Zertifizierung von 83 auf 60 Passagiere reduziert werden.

China Southern Airlines konnte 2006 Schwarze Zahlen schreiben. Nach einem Netto-Verlust 2005 in Höhe von umgerechnet 230 Mio. US-Dollar, stieg der Netto-Profit für die ersten neun Monate des aktuellen Fiskaljahres auf 58,3 Mio. Dollar. Im Vorjahr betrug er zu diesem Zeitpunkt 1,9 Mio. Dollar.

China United Airlines übernahm am 24. Januar ihre erste werksneue Boeing 737-800. Die Maschine wird über ILFC angemietet. Die in Peking beheimatete Airline ist ein Joint-Venture zwischen Shanghai Airlines Company Limited und China Aviation Supplies Import and Export Group Corporation (CASGC) und fliegt Liniendienste innerhalb des Landes. Zur Flotte gehören außerdem zwei von Shanghai Airlines gemietete Boeing 737-700.

Deccan Aviation (Air Deccan) konnte erstmals nach dem Börsengang einen Nettogewinn vermelden. Im Zeitraum Oktober-Dezember verbuchte der Billigflieger bei einem Umsatz von umgerechnet 144 Mio. Dollar einen Profit von 2,2 Mio. Dollar. Besonders half der Verkauf von Kaufrechten auf A320. Deccan hatte 60 solcher Rechte an eine auf den Cayman-Inseln beheimatete Firma (gegründet von Investec und HSH Nord Bank) für 100 Mio. US-Dollar verkauft. Im besagten Quartal trafen nun die ersten 30,1 Mio. Dollar dafür ein. Doch auch der Ticket-Yield stieg leicht an.

JAL Japan Airlines will im Zuge ihrer Restrukturierungen die Beteligungen an zwei Tochtergesellschaften reduzieren. So soll die Beteiligung an Jalux Inc (betreibt Ladengeschäfte und Shopping-Service auf Flügen) von derzeit 51 % auf ein Drittel oder weniger reduziert werden. Auch der Anteil an Tokio Humania (besitzt Gebäude in dem Hotel Nikko Tokyo untergebracht ist) soll von derzeit 48 % verringert werden. Mit den Erlösen sollen Verbindlichkeiten bedient werden.

JAL Japan Airlines will künftig auf Inlandsflügen auch eine First Class einführen. Auf den wichtigen Inlandsrouten wie Tokio – Osaka und Tokio – Sapporo sollen noch in diesem Jahr in Flugzeuge des Typs Boeing 777 etwa 10-15 First-Class-Sitze eingebaut werden. Damit will man an ANA verlorene Kunden zurückgewinnen, die bereits solchen Service auch im Inland anbietet.

JAL Japan Airlines will ihre internationalen Dienste neu organisieren und sich mehr auf profitable Verbindungen konzentrieren. So werden die Flugfrequenzen auf acht Routen zwischen Japan und Frankreich, USA, China, Indien, Russland und Vietnam gesteigert. Frequenzen nach Hongkong und Guangzhou werden reduziert; Zürich wird gestrichen (diese Route war nur eine Saisonverbindung, die hauptsächlich Urlauber wahrnahmen). Außerdem sollen auf einigen China- und Vietnamrouten Boeing 737-800 eingesetzt werden, um den steigenden Kerosinpreisen zu begegnen.

JAL Japan Airlines fährt die Frequenzen zwischen Nagoya und Tianjin zum 1. März hoch. Ab diesem Datum wird man 5x wöchentlich statt wie bisher 2x wöchentlich hier mit Boeing 767 fliegen.

Jet Airways konnte dank geringerer Kerosinkosten und gestiegener Nachfrage auf den internationalen Routen einen kleinen Profit für das 3. Quartal (fiskalisch) ausweisen. Daneben halfen auch ein Kerosinzuschlag sowie Einnahmen aus Sale-and-lease-back-Aktionen. Den Markteintritt neuer Lowcost-Konkurrenten begegnete man mit dem Ausbau der internationalen Dienste, die schon bald die Hälfte der Einnahmen einfliegen sollen. Die Flotte, derzeit aus 60 Flugzeugen bestehend, soll bis März 2009 auf 89 Maschinen anwachsen. Neue Routen in Südostasien sowie ab August auch in Richtung USA kommen hinzu.

Jet Airways wollte die internationalen Dienste zu Ende Januar mit neuen Routen nach Bangkok und im Laufe des Jahres auch mit US-Dienste ausbauen. So sollen ab August Newark und ab Oktober San Francisco via Shanghai angeflogen werden. Zum Einsatz kommen acht neue Boeing 777 und fünf Airbus A330. Schon in ein paar Jahren sollen die internationalen Dienste 50 % der Einnahmen ausmachen. Zur Finanzierung sollen u.a. eigene Fonds aufgelegt werden und eventuell weitere Anteile an der Börse platziert werden. Erst 2005 hatte man so 434 Mio. Dollar eingenommen. Doch nach Jahren des Profits flog Jet Airways zum Halbjahresabschluss 30. September einen Verlust von 26 Mio. Dollar ein. Notwendige Investitionen für den Ausbau der Londondienste werden dafür verantwortlich gemacht.

K-Mile Air (Bangkok) hat ihr eigenes AOC erhalten. An der der Frachtairline hatte sich im Januar 2006 die malaysische Transmile zu 49 % beteiligt. Die Flotte besteht aus einer 727-200F 9M-TGJ.

Korean Air konnte im vergangenen Jahr einen Überschuss von umgerechnet 282,8 Mio. EUR erwirtschaften, was einem Gewinnanstieg von 72 % entspricht. Gründe waren höhere Passagierzahlen sowie Währungseinflüsse. Der südkoreanische Won wurde aufgewertet, wodurch bei Korean Air die Kosten sanken, besonders beim in US-Dollar abgerechneten Kerosin. Hier legte der Won um 8,8 % gegenüber dem Dollar. Korean Air konnte trotz gestiegener Ölpreise eine gestiegene Nachfrage bei Passagierflügen verzeichnen. Als Reaktion wurden gut 20 neue Routen, insbesondere in die Nachbarländer, aufgelegt.

Korean Air eröffnet zum 28. März die Verbindung Seoul Incheon – Wien und bedient die Route 2x wöchentlich mit 747-400. Zum 1. Juni wird sie dann 3x wöchentlich, dann aber mit 777-200 beflogen.

Korean Air stockt die Bedienung der neuen Route Seoul Incheon - Wien zum 1. Juni von 2x auf 3x wöchentlich auf. Zum Einsatz kommt eine 777-200.

Malaysia und Australien verhandeln über einen neuen Billigflug-Korridor für die Airlines JetStar und AirAsia. Letztere will massiv international expandieren. Will man Landerechte in Australien (konkret Melbourne Avalon), muss man diese auch der JetStar in Malaysia (namentlich Kuala Lumpur) einräumen. In der zweiten Jahreshälfte 2007 könnten die Billigflüge anlaufen.

Malaysia steht zu ihrer A380-Order. Dies bestätigte der malaysische Transportminister, bevor er einen Testflug mit der Maschine absolvierte. Verhandlungen über Preisnachlässe wegen der verspäteten Lieferung laufen.

MDLR Airlines (Indien) leaste von Bae Systems zwei Avro RJ70 an. Die zur MDLR-Gruppe (Murli Dhar Lakh Ram; ein Baukonzern) gehörende Airline war am 9. Juli 2005 gegründet worden und sollte eigentlich im Oktober 2006 bereits Flüge mit geleasten Avros aufnehmen. Die Flotte wird ihre Heimat in Chandigarh haben. Die Maschinen sind rund 8 Jahre alt und bieten im 2-Klassen-Layout Platz für 70 Passagiere. Erste Flüge führen von Delhi zu nordindischen Pilgerzielen. Daneben sollen auch fünf russische Hubschrauber Mil Mi-172 mit 27 Sitzen angeschafft werden. Zudem will MDLR im Frachtsektor tätig werden. Vorstandsvorsitzender der MDLR Group ist Gopal Kumar Goyal.

Miapet Avia ist eine neue armenische Airline aus Jerewan, die aus einer Reiseagentur entstand. Basis der einzigen Antonov 12 ist aber Sharjah.

One-Two-Go Airlines wurde aus der Orient Thai ausgegliedert und erhielt ein eigenes Betriebszertifikat.

Singapore Airlines und Rolls-Royce unterschrieben einen Vertrag zur Wartung der Trent 800-Triebwerke ihrer 777-Flotte, die aus 58 Einheiten besteht.

Tatarstan Air bekam eine Tu-154M (RA-85109), die zuvor bei Aviaexpresscruise flog.

Thai Airways erwartet für 2006/07 einen um 11 % höheren Nettogewinn (10 Mrd. Baht, etwa 278,6 Mio. Dollar). Gefallene Kerosinpreise halfen bei der Senkung der operativen Kosten.

Tiger Airways eröffnet am 23. März die neue Route Singapur - Perth und setzt hier dann 4x wöchentlich einen A320 ein.

UTair (Tyumen) nahm eine Tu-154M (RA-85106) in Empfang, die mal zur Flotte der bulgarischen Air VIA gehörte.

Vladivostok Air wird einen A320 anmieten

Yakutia least Boeing 757 von Icelandair.

 

NORDAMERIKA

Air Canada stellt die mit A319 bediente Route Halifax - Edmonton zum 16. September ein.

AirTran Holdings Inc, Mutter der AirTran Airways, erhöhte am 11. Januar ihre Übernahme-Offerte für die Midwest Air Group Inc. Das erste Angebot von 11,25 Dollar je Aktie wurde abgewiesen. Jetzt legte AirTran nochmals 2 Dollar pro Aktie drauf. Der Gesamtwert des Übernahmeangebots beläuft sich nun auf 345 Mio. Dollar. Diese werden den Aktionären teils bar und teils in AirTran-Aktien angeboten. Bei einem Zusammenschluss würde eine Airline mit gut 3 Mrd. Dollar Umsatz entstehen. Zudem erhofft man sich Einsparungen in Höhe von 60 Mio. Dollar.

AirTran baut die Flüge nach Florida und entlang der Ostküste aus. Rechtzeitig zu Mardi Gras läuft auch eine 5. Verbindung nach New Orleans an, womit der Vor-Katrina-Stand erreicht ist. Hier die Details:
Charlotte - Orlando: ab 4. Februar, 1x tägl.
Richmond - Orlando: ab 15. Februar, 1x tägl.
Atlanta - New Orleans: von 4x auf 5x täglich ab 15. Februar

AirTran nimmt im Februar und März wieder einige Saisondienste nach Florida auf:
Buffalo - Ft Lauderdale: 17. Februar - 15. April, 1x wöch. (Sa)
Baltimore - West Palm Beach: 6. März - 16. April, 1x tägl.
Baltimore - Ft Myers: 6. März - 16. April, 1x tägl.

AirTran erhöht Orlando - Charlotte zum 17. Februar von 1x auf 8x wöchentlich. Zum Einsatz kommt eine 717-200.

AirTran erhöht die Anzahl der Flüge zwischen Atlanta und White Plains zum 17. April von 2x auf 3x täglich. Eingesetzt wird die Boeing 717-200.

AirTran nimmt neue Dienste auf bzw. erhöht Frequenzen:
Atlanta - St. Louis: neu ab 8.5., 4x tägl. (717)
Atlanta - San Diego: neu ab 24.5., 2x tägl. (737-700)
Orlando - St. Louis: neu ab 7.6., 1x tägl. (717)
West Palm Beach - White Plains: ab 8.5. von 2x auf 3x tägl. (717)

Air Transat erhielt, wie bereits im November gemeldet, Verkehrsrechte für Österreich. Ab 10. Mai fliegt man nun 1x wöchentlich mit A310 die Route Toronto - Montreal - Wien.

Air Transat erhöht zum 1. Juli die Flugfrequenzen zwischen Montreal und Marseille von 2x auf 3x wöchentlich. Eingesetzt wird ein A310-300.

Allegiant stellt Tampa - Columbia zum 6. Februar ein. Dafür laufen mit Tampa - Greenville/Spartanburg (ab 13. Februar, 3x wöch., MD-80), Las Vegas - Ft Wayne (ab 2. März, 2x wöch., MD-80) und Las Vegas - Great Falls (ab 9. März, 2x wöch., MD-80) neue Verbindungen an.

Aloha Airlines leaste von BCI Aircraft Leasing eine 737-200 N747AS (ex Air Alaska).

American Airlines’ Mutterkonzern, die AMR Corp, wird ab Dallas Love Field, wo man auf den Konkurrenten Southwest Airlines trifft, kleinere Maschinen einsetzen. Derzeit setzt American hier 4x täglich 136-sitzige MD-80 nach St. Louis und Kansas City ein. Ab April sollen sie durch 50-Sitzer der Schwester American Eagle ersetzt werden.

American Airlines' Mutterkonzern, AMR Corp., ist nach 6 Jahren wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Dazu trugen steigende Passagierzahlen, besser ausgelastete Flugzeuge, höhere Ticketpreise und Kostensenkungen bei.

American Airlines und United Airlines erhöhten die Ticketpreise im Inland um 5 Dollar; Northwest tut dies je nach Entfernung ebenfalls zwischen 3 und 5 Dollar. Continental beteiligte sich nicht an der Preisrunde.

American Airlines und AeroSvit - Ukranian Airlines vereinbarten ein Interline Abkommen zwischen der Ukraine und den USA. Damit sollen die Reisen zwischen beiden Ländern angekurbelt werden.

American Airlines schaut sich derzeit die Modelle Airbus A350XWB und die Boeing 787 an. Der A380 passt dagegen nicht in die Strategie der Airline, die auf kleinere Flugzeuge, Nonstopflüge und hohe Flugfrequenzen setzt. Gerade China und Indien würden noch gut ins Portfolia passen, da beide Ökonomien rapide wachsen, so C.Kreeger (Senior Vice President International). Bei der jüngsten Routenvergabe ging AA allerdings leer aus – United gewann das Rennen mit Washington – Peking. AA fliegt derzeit täglich nach Shanghai und Delhi sowie 5x wöchentlich nach Tokio. Mit Cathay Pacific, China Eastern und Air Sahara bestehen Kooperationsabkommen.

American Airlines: Der Mutterkonzern AMR gibt 13 Mio. neue Anteile heraus, die rund 503 Mio. Dollar in die Kassen fließen lassen sollen. Man munkelt, dass damit Schulden bezahlt, für Pensionsansprüche dienen oder neue Flugzeuge gekauft werden. Gerade letzteres wird bei den etwa 300 MD-82 langsam Zeit. Diese machen fast die Hälfte der Flotte (672) aus. Als guter Boeing-Kunde könnte man rasch an Lieferslots kommen.

American Eagle fliegt zwischen dem 14. Juni und 4. September zwischen Dallas/Fort Worth und Montrose Regional Airport (Colorado). Zum Einsatz kommt 1x täglich ein 70-sitziger CRJ-700.

Continental Airlines richtet zum September erstmals Nonstopdienste zwischen Jackson (Mississippi) und New York/Newark ein und rundet damit die Flüge ab den Hubs Houston und Mississippi ab. Continental fliegt bereits 6x täglich zwischen Jackson und Houston sowie 6x täglich zwischen Gulfport/Biloxi und Houston. Die täglichen Rundkurse laufen zum 5. September ab New York und zum 6. September ab Jackson an. Zum Einsatz kommen 50-sitzige ERJ-145 des Partners ExpressJet, der als Continental Express fliegt. Zeitlich sind die Flüge so getaktet, dass Geschäftsleute einen vollen Tag in New York verbringen können. Außerdem gibt es ab Newark rund 400 Anschlussflüge von Continental, die in 158 Städte weltweit führen.

Continental Airlines legt zum Sommer Flüge zwischen New York Newark und Athen auf. Die Flüge laufen am 8. Juni an und werden täglich angeboten. Im Herbst (Sept.-Okt.) und im Frühjahr (März-April) werden sie auf 5x wöch. Reduziert; zwischen November und März gibt es dann nur drei wöchentliche Flüge. Das neue Angebot ist als Reaktion auf die neue US Airways-Saisonstrecke Philadelphia – Athen zu sehen.

Continental erhöht die Bedienung der Route Newark - Madrid zum 3. Mai. Ab diesem Datum wird man dann 2x täglich (bisher 1x) mit einem Mix aus Boeing 757 und 767 fliegen.

Delta Air Lines und Northwest Airlines befinden sich in Kooperationsgesprächen. Beide Carrier fliegen seit September 2005 unter Gläubigerschutz nach Chapter 11. Delta wies erst unlängst ein Übernahmeangebot von US Airways zurück. Northwest legte am 12. Januar ihren Restrukturierungsplan vor.

Delta Air Lines verfolgt trotz erhöhtem Übernahmeangebot seitens US Airways ihren Businessplan weiter und will den Konkursschutz nach Chapter 11 als unabhängiger Carrier verlassen.

Delta Air Lines legt zum 1. März die Verbindung Salt Lake City - Charlotte auf und bedient sie 1x täglich mit 737-800.

Delta Air Lines beantragte am 19. Januar Verkehrsrechte für Atlanta – Shanghai ab 2008. Damit legte Delta einen Frühstart hin, wird aber auch als Favorit gehandelt, denn sie ist die einzige global agierende US-Airline, die in China wenig präsent ist. Wenn das Transportministerium dem Antrag zustimmt, könnte die Route zum 25. März 2008 anlaufen und täglich mit Boeing 777 im 2-Klassen-Layout bedient werden. In der ersten Vergaberunde für 2007 gewann United mit der Route Washington – Peking.

Delta Air Lines prüft das neue Übernahmeangebot der US Airways in Höhe von 10,2 Mrd. Dollar. Das erste Angebot (20 % niedriger liegend) wurde im November abgewiesen. Die Wettbewerbsbehörden sind besorgt und befürchten Jobabbau, Streckenausdünnung (besonders an der Ostküste) und Drehkreuzreduzierungen. US Airways kündigte an, alle Strecken beibehalten zu wollen, die beide Airlines derzeit bedienen.

Delta Air Lines befindet sich nicht in Fusionsgesprächen mit Northwest Airways. Dies teilte CEO Grinstein den Angestellten am 23. Januar mit. Das Thema machte die Runde, als Delta das Übernahmeangebot der US Airways erhielt.

Delta Air Lines überlegt ernsthaft, die New York – Tel Aviv-Route wiederzubeleben. Die Route war nach dem 11.9.2001 eingestellt worden – seitdem fliegt Delta hier im Codeshare mit El Al. 2006 stieg Delta mit Atlanta – Tel Aviv in den israelischen Markt wieder ein. Nun will man erst mal schauen, wie sich diese Verbindung entwickelt. Einziger Konkurrent wäre hier Continental, die ab Newark fliegt. Die Route kann von israelischer Seite frühestens 2008 anlaufen.

Die potentielle Übernahme der Delta Air Lines durch US Airways beschäftigt jetzt den US Senat. Der Gesetzgeber bespricht dort mit beiden Senior Executives die Auswirkungen einer solchen Übernahme für die Reisenden.

ExpressJet nahm im vierten Quartal weniger ein als erwartet, da man für einige Jets neue Betatigungsfelder sucht. ExpressJet fliegt für Continental als Continental Express. Doch Continental kündigte zum Mai 2006 ein Abkommen, wodurch 69 Maschinen arbeitslos wurden. Die Regional-Airline hat insgesamt 274 Maschinen und erwägt nun zu April/Mai eigene Dienste im Westen, dem Mittleren Westen und Südosten der USA aufzunehmen. Dafür würde man 44 Flugzeuge einplanen. Ferner verhandelt man derzeit mit einem US-Partner über die Durchführung von Regionaldiensten, wodurch weitere 10 Maschinen untergebracht wären. Seit 31. Dezember 2006 bietet ExpressJet auch Corporate Charters an und stellt dafür bis zu 15 Jets zur Verfügung.

FedEx vereinbarte den Umbau von 87 Boeing 757 zu Frachtern. Die Umrüstung erfolgt in Mobile (Alabam) bei der US-amerikanischen Tochter der ST Aero (Singapore Technologies Aerospace). Der Auftrag hat einen Marktwert von 470 Mio. US-Dollar. Die neuen Frachter erhalten eine seitliche Frachttür, einen verstärkten Boden sowie Beladungsvorrichtungen.

Fedex übernimmt zwei ehemalige Air India A310-300 in Frachterversion (N818FD und N819FD).

Frontier Airlines wählte am 11. Januar Republic Airlines für den Betrieb ihrer Regionaldienste aus. Republic wird nun 17 Embraer E-170 zwischen März 2007 und Dezember 2008 liefern. Bei Frontier bleibt aber die Kontrolle über das Routing, Flugplanung und Ticketausstellung. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 11 Jahren, welche bei Ablieferung der letzten Maschine beginnt und auch um sechs Jahre verlängert werden kann. Republic ersetzt somit den bisherigen Regionaljet-Betreiber Horizon Air, welche zur Alaska Air Group gehört.

Frontier eröffnet am 1. April die Route Denver - Louisville und fliegt hier 2x täglich mit Embraer 170.

Frontier fliegt ab 5. Mai die neue Route Denver - Vancouver. Zum Einsatz kommt 1x täglich ein A319.

Frontier Airlines gab neue Routen bzw. Frequenzaufstockungen bekannt:
Denver - Albuquerque: ab 4.3. von 4x auf 6x tägl. (Mix)
Denver - Atlanta: ab 16.2. von 3x auf 4x tägl. (A319)
Denver - Billings: ab 4.5. von 1x auf 3x tägl. (CRJ700)
Denver - Boise: ab 6.7. von 2x auf 3x wöch. (CRJ700)
Denver - Guadelajara: ab 1.6. von 4x auf 7x wöch. (A319)
Denver - Indianapolis: ab 4.3. von 3x auf 4x tägl. (Mix)
Denver - Little Rock: ab 15.4. von 2x auf 3x tägl. (CRJ700)
Denver - Los Angeles: ab 15.4. von 6x auf 7x tägl. (Mix)
Denver - Milwaukee: ab 1.7. von 2x auf 3x wöch. (A318/319)
Denver - Minneapolis: ab 4.5. von 3x auf 4x tägl. (A318/319)
Denver - Nashville: ab 6.7. von 3x auf 4x wöch. (A319)
Denver - Omaha: ab 4.3. von 4x auf 5x tägl. (Mix)
Denver - Orange County: ab 15.4. von 3x auf 4x tägl. (A319)
Denver - Sacramento: ab 3.7. von 3x auf 4x wöch.
Denver - San Francisco: ab 15.4. von 5x auf 6x tägl. (A318/319)
Denver - San Jose: ab 26.6. von 3x auf 4x wöch. (A318/319)
Denver - Seattle: ab 26.6. von 4x auf 5x wöch. (A319)
Denver - Tulsa: ab 1.4. von 2x auf 3x tägl. (CRJ700)
Las Vegas - San Francisco: ab 15.4. von 1x auf 2x tägl.
(A319)
Sacramento - Cabo San Lucas: neu ab 3.3., 3x wöch. (A319)
San Jose - Cabo San Lucas: neu ab 3.3., 3x wöch.
(A319)

Leasingspezialist GECAS orderte 39 Flugzeuge bei Boeing. Die 5,34 Mrd. Dollar schwere Bestellung setzt sich aus 15 Boeing 777 (7 777-300ER und 8 777-Frachter) und 24 737-800 zusammen. Die eigentliche Order wurde noch 2006 für einen nicht genannten Kunden verbucht.

Horizon Air fliegt ab 1. Juli täglich nonstop zwischen Spokane und Sacramento sowie nonstop zwischen Spokane und Los Angeles LAX. Der letztgenannte Kurs ergänzt den täglichen 1-Stop-Kurs der Schwester Alaska Airlines. Zum Einsatz kommen 70-sitzige CRJ700.

JetBlue fliegt ab 3. Mai von San Francisco SFO nach New York JFK. Geflogen wird 4x täglich nonstop mit A320. Am gleichen Tag läuft auch San Francisco - Boston Logan an (1x tägl.) an.

JetBlue beantragte Akteneinsicht beim entstehenden Konkurrenten Virgin America. Diese kann wegen ungeklärter Eigentümerstrukturen bislang nicht abheben. Mehrere US-Major-Airlines hatten eine solche Einsicht bereits gewährt bekommen. Es geht hierbei insbesondere um die Rolle von Richard Branson und in wie weit er die US-Tochter kontrolliert. Laut US-amerikanischem Recht muss die Mehrheit von US-Bürgern kontrolliert werden.

JetBlue gab neue Routen bekannt:
Orlando - White Plains: neu ab 27.3., 1x täglich (A320)
White Plains - Ft Lauderdale: neu ab 2.4., 1x täglich (A320)
White Plains - Orlando: neu ab 2.4., 1x täglich (A320)
White Plains - West Palm Beach: ab 2.4. von 1x auf 2x tägl. (A320)

MaxJet erhöht die Dienste zwischen Las Vegas und London STN. Ab dem 31. März fliegt man 3x wöchentlich mit 767-200 (bisher 2x wöch.).

MaxJet erweckt die Strecke Washington IAD - London STN am 23. Mai zu neuem Leben und verkehrt hier dann 4x wöchentlich mit 767-200.

Mesa eröffnet zum 1. Februar die Route Farmington, NM - Cedar City - Las Vegas. Bis auf Samstag wird es je einen Rundkurs pro Tag geben. Durchgeführt werden sie von der Mesa-Tochter Air Midwest als US Airways-Express.

Midwest Air will mindestens sechs neue Ziele anfliegen und 12 neue Routen in 2007 präsentieren. Außerdem soll auch die Flotte erneuert werden. Mit den Maßnahmen sollen Investoren bei Laune gehalten werden, damit Midwest unabhängig bleiben kann.

Northwest Airlines stellte am 8. Januar auch die letzte DC-10 nach 34 Betriebsjahren außer Dienst. Der letzte Flug führte nonstop von Honolulu nach Minneapolis. Northwest hatte die DC-10 bereits im Oktober von den internationalen Routen abgezogen. Auf allen DC-10-Strecken kommen nun A330-300 zu Einsatz, die nur ein 2-Mann-Cockpit haben und 25 Fluggäste mehr befördern können bei gleichzeitig niedrigerem Kerosinverbrauch.

Northwest Airlines verständigte sich am 9. Januar mit dem Mutterkonzern der Mesaba Aviation. Im Falle eines NWA-Bankrotts erhält diese 145 Mio. Dollar.

Northwest Airlines, unter Gläubigerschutz nach Chapter 11 fliegend, reichte am am 12. Januar ihren Sanierungsplan ein, mit dem nun sämtliche außenstehenden Parteien einverstanden sein müssen. Zudem beantragte NWA eine Verlängerung des sogenannten Disclosure Statements bis zum 15. Februar.

Northwest Airlines erhöht zwischen dem 7. Mai und 27. Oktober die Flüge zwischen Detroit und Frankfurt von 1x auf 2x täglich. Eingesetzt werden A330 oder 757-200.

Pacific Wings, die von Mesas Hawaii-Tochter go! Mächtig unter Druck geraten ist, greift diese nun auf dem Heimatmarkt New Mexico an. So will man auf Zuschüsse verzichten und von Albuquerque zu den Kleinstädten Clovis und Silver City fliegen. Diese Routen werden normalerweise wegen geringer Nachfrage bezuschusst. Pacific Wings unterläuft die hier bisher fliegende Great Lakes Aviation, die 1 Mio. Dollar dafür erhält. und würde hier auch kleinere, 9-sitzige Cessna statt der 19-Sitzer der Great Lakes einsetzen. Gleichzeitig will man auch auf die Zuschüsse für die Flüge nach Hana (Maui), Waimea (Big Island) und Kalaupapa (Molokai) verzichten. Diese Ankündigung kam zeitgleich mit Mesas Vorhaben, mit einem Allianzpartner kürzere Routen wie sie Pacific Wings und Island Air zu starten.

Pinnacle übernimmt Colgan Air
Pinnacle Airlines Corp., Airline-Holding aus Memphis, erwarb am 18. Januar die in Manassas beheimatete Colgan Air Inc. für 20 Mio. Dollar, von denen 10 Mio. sofort gezahlt wurden und weitere 10 Mio. per Aktien innerhalb eines Jahres fällig werden. Der Erwerb wird von den Wettbewerbsbehörden noch geprüft.
Die 1991 gegründete, private Colgan Air betreibt eine Turboprop-Flotte bestehend aus 39 Saab 340 und 11 Beech 1900. Mit ihnen fliegt man als Continental Connection, United Express und US Airways Express im Auftrag der US-Majors. So werden pro Tag 354 Flüge zu 53 mittelgroßen Städten in 13 US-Bundesstaaten abgewickelt. Colgan betreibt Hubs in in Boston, Houston, New York, Pittsburgh und Washington, D.C. Durch die Übernahme erhält Pinnacle, die derzeit nur für Northwest fliegt, Zugang zu Continental, United und US Airways. Pinnacle Airlines und Colgan Air bleiben als separate Einheiten bestehen.

Spirit Airlines plazierte am 23. Januar bei Airbus eine Order über 30 A319. Die 144-Sitzer werden zwischen Oktober 2009 und Mitte 2013 ausgeliefert.

Spirit Airlines baut zum 14. Februar die Route Orlando - Nassau aus und verkehrt dann 23x wöchentlich (bislang 21x) mit A319.

Spirit Airlines entschied sich als Antrieb für die neu georderten A319 für die IAE V2500-Triebwerke. Pratt & Whitney spricht von einem Marktwert von etwa 200 Mio. Dollar. Der Auftrag beinhaltet die Triebwerke, Ersatztriebwerke sowie Ersatzteile und Serviceleistungen.

Spirit Airlines eröffnet am 22. März mit Ft Lauderdale - Port-au-Prince eine neue Route nach Haiti. Sie wird 3x wöchentlich mit A319 bedient. Am 12. April folgt eine neue Route nach Puerto Rico: Ft Lauderdale- Aguadilla (5x wöch., A319).

Spirit Airlines kündigte neue Karibik-Dienste an bzw. erhöht Frequenzen:
Ft Lauderdale - Port-au-Prince: ab 1.5. von 3x auf 7x wöch. (A319)
Ft Lauderdale - San Jose CR: neu ab 5.4., 3x wöch., ab 23.5. 7x wöch. (A319)
Ft Lauderdale - St Maarten: neu ab 20.4., 3x wöch. (A319)

United Airlines erhielt die Genehmigung zur Aufnahme von Nonstopdiensten zwischen Washington Dulles und Peking. Die Flüge sollen zum 25. März anlaufen. Leer ausgegangen sind American Airlines (Dallas DTW – Peking), NWA Northwest (Detroit – Shanghai) und Continental Airlines (New York Newark – Peking).

United Airlines verstärkt ihre Flüge ab Denver mit neuen Routen nach Dayton,Ohio (ab 24. April) und Kalispell, Montana (ab 7.Juni) bzw. reaktiviert die Strecke nach Raleigh-Durham zum 24. April.
Die täglichen Flüge nach Dayton werden vom United Express-Partner GoJet mit CRJ-700 (6 First-, 60 Econmy-Sitze) durchgeführt, während SkyWest zweimal täglich die Kalispell-Strecke mit CRJ200 (50 Economy-Sitze) abfliegt. Die Route nach Raleigh-Durham übernimmt United zum Start 24. April selbst und bietet hier First-Class-Service. Beide Städte wurden im Forbes-2005-Ranking unter die Top 5 der "Best Places for Business and Careers" gewählt. Zum 14. Februar läuft ferner ein neues tägliches Routing Denver – Huntsville, Alabama mit CRJ-700 an

United Airlines schrieb im vierten Quartal wieder Verluste in Höhe von 61 Mio. Dollar. Verantwortlich gemacht wird das schlechte Wetter an zwei Drehkreuzen. So gab es sowohl in Chicago als auch Denver schwere Schneestürme, so dass im Dezember 3900 Flüge gestrichen werden mussten. Auch der gestiegene Ölpreis belastete die Kasse.

UPS widersprach Medienberichten, wonach eine Abbestellung der Fracht-A380 angedacht sei.

US Airways erhielt in der ersten Januarwoche ihre ersten beiden Embraer 190. Die Maschinen sind jeweils mit 11 First- und 88 Economy-Sitzen ausgestattet.

US Airways gab eine neue Partnerschaft mit den Carolina Panthers bekannt. Ein Flugzeug der Linie soll im Laufe des Jahres eine entsprechende Team-Bemalung erhalten.

US Airways Group erhöhte am 10. Januar ihr Übernahmeangebot für Delta Air Lines Inc um um 1,7 Mrd Dollar auf 10,2 Mrd Dollar. Dies entspricht einer Steigerung von 20 %. Die Gläubiger sollen 5 Mrd. Dollar in bar sowie 89,5 Mio. Dollar in US Airways-Aktien erhalten. Das Angebot gilt bis 1. Februar.

US Airways beendet die im Mai anlaufende Saisonroute Philadelphia - Athen zum 6. Oktober.

US Airways soll bereit sein, das Übernahmeangebot für Delta Air Lines nochmals um eine Milliarde Dollar auf dann 10,8 Mrd. Dollar aufzustocken. Es sei der letzte Versuch, die Unterstützung der Delta-Gläubiger zu gewinnen.

US Airways gab am 31. Januar das Werben um Delta Air Lines auf. Die Delta-Gläubiger hatten der rund 10 Mrd. Dollar schweren Offerte die Unterstützung verwehrt. Die Frist wäre am 1. Februar abgelaufen. US Airways will nun auch ohne Übernahme des größeren Konkurrenten im Wettbewerb bestehen. Die Aktie der US Airways gab um 1,6 % nach.

US Airways Express fliegt ab 4. März zwischen New York LaGuardia und Myrtle Beach. 1x täglich wird eine Embraer 145 eingesetzt.

Virgin America reichte am 17. Januar ihre überarbeitete Eigentümerstruktur bei den US-Wettbewerbsbehörden ein. Die erste Vorlage wurde am 27. Dezember abgewiesen. Seitdem stehen die ersten Flieger - eigentlich startbereit - am Boden. Die Mehrheit der Airline muss von US-Bürgern kontrolliert werden. Ausländer dürfen lediglich 25 % der Stimmanteile kontrollieren. Bemängelt wurde die Rolle der britischen Virgin Group um Richard Branson sowie die Finanzierung über die Cayman Islands sowie aus weiteren ausländischen Quellen. Virgin America stimmte nun zu, dass die US-Fonds Cyrus Capital Partners und Black Canyon Capital nur bei US-Bürgern Gelder für die Airline einsammeln. Amerikanische Investoren sagten weitere 20 Mio. US-Dollar zu.

WestJet steigert die Anzahl der Flüge zwischen Edmonton und Comox zum 2. April auf 7x wöchentlich. Ab dem 29. April wird auch Vancouver - Las Vegas auf 7x wöchentlich hochgefahren. Als neue Verbindung kommt an diesem Tag Edmonton - Montreal hinzu (1x tägl., 737).

WestJet baut ihr Streckennetz zum 14. Mai mit neuen Routen bzw. Frequenzerhöhungen aus:
Calgary - Halifax: von 1x auf 2x täglich
Calgary - Kitchener - Waterloo - Cambridge: neu, 1x täglich
Calgary - London: von 1x auf 2x täglich
Edmonton - Abbotsford: von 2x auf 3x täglich
Montreal - Charlottetown: neu, 1x täglich
Toronto - Deer Lake NL: neu, 6x wöchentlich
Toronto - Edmonton: von 4x auf 5x täglich
Toronto - Halifax: von 4x auf 5x täglich
Toronto - St John NB: neu, 6x wöchentlich
Toronto - St John's: von 1x auf 2x täglich
Toronto - Vancouver: von 5x auf 6x täglich
Vancouver - Ottawa: neu, 1x täglich

WestJet nimmt am 27. Juni die Route Calgary - St John's NL auf und bedient sie 1x täglich mit Boeing 737. Calgary - Comox wird am 4. August von 2x auf 3x täglich ausgebaut.

Wings West Airlines – American Eagle erhielt mit der Embraer ERJ-135BJ (Legacy) N605WG ihren ersten Jet.

 

LATEINAMERIKA / KARIBIK

Aerolineas Argentinas will ab September 2007 jeden Monat einen Airbus A320 übernehmen.

Amazon Sky nennt sich eine peruanische Neugründung mit Firmensitz Lima. Das AOC wurde bereits am 3. August 2006 erteilt. Einziges Flugzeug ist eine von Baltika geleaste Antonov 26 (UR-VIG).

Caribbean Sun Airlines stellt den Flugbetrieb zum 31. Januar ein und wird vollständig von LIAT übernommen.

Dutch Antillean Express besorgt sich zwei Fokker 100, von denen die erste bereits zum 1. Februar einsatzbereit sein soll. Mit den 100-Sitzern sollen neue Ziele wie Aruba, Bonaire, Valencia, Paramaribo, Santo Domingo, Haiti, Caracas und Bogota angeflogen werden. Die Frequenzen nach Saint Maarten sowie innerhalb der ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao) werden aufgestockt.

GOL fliegt ab 12. Februar täglich von Sao Paulo GRU in die peruanische Hauptstadt Lima.

Interjet, mexikanischer Billigflieger, wandelte zehn Optionen auf A320 am 11. Januar offiziell in Festbestellungen um. Die Optionen waren im November 2005 ausgehandelt worden. Das Geschäft (Listenpreis 668 Mio. EUR) wurde noch 2006 besiegelt.

LAI (Venezuela) stellte den Betrieb ein. Die letzte ATR72-200 ging an den Hersteller zurück.

LAN Argentina stellte die 737-200 LV-BBM außer Dienst. Sie ging an den Leasinggeber Aero 2000 zurück.

Mexicana will in den nächsten drei Jahren rund 2 Mrd. Dollar in den Ausbau der Flotte investieren. Mit Boeing und Airbus verhandelt man derzeit über 40 Maschinen. Mexicana wurde 2005 vom Hotelbetreiber Posadas erworben. 2006 verlor man viel Geld, da neben höheren Kerosinpreisen und hohen Tarifabschlüssen auch neue Lowcost-Airlines in den mexikanischen Markt drängten und die Ticketpreise –auch bei Mexicana- fielen. Mit dem Bodenpersonal konnten kürzlich Einsparungen in Höhe von 20 Mio. Dollar pro Jahr und im November 2006 mit den Piloten in Höhe von 50 Mio. Dollar pro Jahr vereinbart werden.

Pluna mietete von GATX eine 737-800, die zuvor als OK-TVB bei Travel Service flog.

TAM erhöhte zum 12. Januar die Anzahl der Flüge nach Paris von 14x auf 17x wöchentlich. Bis zum Jahresende soll die Frequenz auf 21 pro Woche im Rahmen des bilateralen Abkommens gesteigert werden.

TAM muss derzeit wegen logistischer Probleme bei Boeing Capital auf der Route Sao Paulo GRU – Miami einen A320 einsetzen. Zum Jahresanfang herrscht hier allerdings eine geringere Nachfrage. Einer der drei täglichen Flüge wird aber weiterhin mit A330-200 durchgeführt. Executive-Passagiere werden auf andere TAM-Flügen untergebracht oder fliegen mit Codeshare-Partner American Airlines.
TAM hatte im Oktober 2006 eine kurzzeitige Anmietung von drei MD-11 vereinbart. Sie sollen die internationalen Langstrecken so lange befliegen, bis die Ablieferung der vier neuen Boeing 777-300ER (+ 4 Optionen) zu Mitte 2008 beginnt.

 

AFRIKA

Air Madagascar fliegt ab 28. März 1x wöchentlich von Antananarivo nach Marseille und nutzt dafür die 767-300.

Arik Air (Nigeria) leaste von Air Nostrum eine Dash-8Q-300 PH-DMX.

Egyptair wird die Route Kairo – München ab Somerflugplan täglich mit A320 bedienen. Im Sommer 2006 wurde diese Strecke nur 1x wöchentlich bedient.

Ethiopian Airlines soll Berichten zufolge um einen Beitritt zur Star Alliance verhandeln. Bei einem Scheitern käme auch ein Beitritt zur Oneworld-Allianz um British Airways in Frage, so ein hochrangiger Manager.

Gabon Airlines plant den Erwerb von zwei ex-United 767-200.

Kallat Elsaker Airways (Tripolis) erhielt eine 747-200 (XT-DMS), die zuvor bei Northeast Airlines flog. Ansonsten gehören noch eine 727-200 sowie eine Antonov 12 zur Flotte der libyschen Airline.

Nationwide baut die Dienste zwischen Johannesburg und London LGW aus und fliegt ab 27. Januar hier 5x wöchentlich (bisher 3x) mit 767-300.

Rwandair Express mietete von JetranAir via Jetran International eine MD-82 (YR-MDK)

South African Airways wird im Sommer die Route Kapstadt – Frankfurt nur noch 4x wöchentlich statt wie bisher 1x täglich bedienen.

TAAG Angola Airlines stellte die 747-300 D2-TEB außer Dienst und gab sie an Dartmoor Leasing zurück.

VIA Uganda - Victoria International Airlines stellte den Flugbetrieb nach nur wenigen Monaten ein. Die 737-200 kehrte an den Leasingggeber zurück. Zwei weitere 737-200-Anmietungen konnten nicht mehr verwirklicht werden.

 

AUSTRALIEN / OZEANIEN

Air New Zealand stellt ihre Route London LHR – Los Angeles – Auckland zum 7. Juni wieder auf Boeing 747-400 um. Dann kann man täglich zwei Jumbos von ANZ in London bewundern.

Our Airline (Nauru) erhält eventuell weitere Teilhaber. Die fünf Pazifikstaaten Micronesia, Kiribati, Marshall Islands, die Salomonen und Tuvalu prüfen derzeit einen Einstieg. Our Airline entstand 2006 mit Unterstützung taiwanesischer Investoren. Sie trat die Nachfolge der defizitären Air Nauru an. Die operationelle Basis liegt in Brisbane (Australien). Die Flotte, bestehend aus einer Boeing 737-300, müsste dann allerdings Zuwachs erhalten.

Qantas will in Vietnam einsteigen

Qantas verhandelt derzeit mit der vietnamesischen Pacific Airlines über eine Beteiligung. Am 23. Januar hatte der Chief Financial Officer der Qantas ein solches Investment in zweistelliger Millionen-Dollar-Höhe angekündigt – die Airline aber dabei noch nicht benannt. Ein Offizieller von der staatlichen vietnamesischen Capital Investment Corp. bestätigte jetzt die Gespräche über einen Einstieg bei der nicht börsennotierten Pacific Airlines. Ausländische Beteiligungen sind auf 49 % beschränkt.
Pacific Airlines wurde 2006 auf einen Wert von 167 Mio. Dollar geschätzt. Da die Airline gegen den Flag-Carrier Vietnam Airlines nicht ankam, erwägt Pacific Airlines das Geschäftsmodell zum März auf Low Cost-Carrier umzustellen. 2005 gab es bereits Gespräche mit Temasek Holdings (Singapur) über einen 30-prozentigen Einstieg. Doch das Geschäft platzte, da Hanoi auf einen schnellen Geschäftsabschluss für die damals verschuldete Pacific Airlines drängte.

Virgin Blue steht kurz davor Langstreckenmaschinen für US-Dienste zu beschaffen. Boeing und Airbus kämpfen um den Auftrag. Im Dezember hatte man solche Dienste für Ende 2008 angekündigt. Virgin Blue kontrolliert ein Drittel des australischen Inlandmarktes und konkurriert mit Qantas und JetStar. Diese nahm erst kürzlich internationale Langstrecken mit A330 auf.

 


- Europa-News vom 28.1.2007
- außereuropäische News vom 11.1.2007