Flughafengesellschaft veröffentlicht Geschäftsbericht

Keine innerdeutschen Starts ab 5.00 Uhr ab BER? Kauf des ILA-Geländes.

Befeuerung in Tegel (© FBB)

Die Flughafengesellschaft blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 mit deutlichen Zuwächsen im Kerngeschäft zurück. Das operative Ergebnis (EBITDA) der FBB hat im Jahr 2018 mit 118,7 Millionen Euro einen neuen Bestwert erreicht. Das positive operative Ergebnis von Plus 16,7 Prozent ist im Wesentlichen auf die höheren Fluggastzahlen und damit auf die gestiegenen Umsatzerlöse zurückzuführen.

Nach der Kenntnisnahme durch den Aufsichtsrat im Mai hat heute auch die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss festgestellt. Der Geschäftsbericht ist auf den Internetseiten der FBB verfügbar.

> Geschäftsbericht 2018 (PDF)

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir konnten 2018 nicht nur deutlich mehr Passagiere begrüßen, sondern auch betriebswirtschaftlich ein gutes Ergebnis erreichen. Unser Wachstum macht deutlich, dass wir den BER als modernen Hauptstadtflughafen brauchen. Mit dem Start der Wirkprinzipprüfung haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung Eröffnung gemacht.“

Heike Fölster, Geschäftsführerin Finanzen der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Sowohl im Aviation-Bereich als auch im Non Aviation-Bereich konnten die Umsatzerlöse trotz der in die Jahre gekommenen Infrastruktur gesteigert werden. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, die nicht zuletzt dem hohen Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken ist.“

Blick auf das ILA-Gelände (Foto: Bundeswehr)

Erwerb des ILA-Geländes

Rainer Bretschneider, der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung,teilt zur mit: „Die Gesellschafterversammlung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat sich heute Morgen von der Geschäftsführung über den Stand der Baufertigstellung am BER unterrichten lassen. Außerdem befasste sie sich neben einer Reihe von anderen Punkten mit dem Vorhaben der FBB, die für die ILA relevante ECA-Gesellschaft in Selchow zu erwerben, und mit den zukünftigen Nachtflugzeiten am BER.

Der Baufortschritt am BER und die inzwischen begonnene Wirkprinzipprüfung ist von den Gesellschaftern einhellig begrüßt worden. Dem geplanten Erwerb der ECA-Gesellschaft hat die Gesellschafterversammlung zugestimmt. Damit kann die FBB das ILA-Gelände in den Zeiten nutzen, in denen es nicht für die Messe benötigt wird. An dem Standort soll die Expressfracht gebündelt werden. Mit der Entscheidung ist die ILA über das Jahr 2020 hinaus gesichert.

Frühmorgendliche Starts vermeiden

Auf Vorschlag des Landes Brandenburg erteilte die Gesellschafterversammlung der FBB-Geschäftsführung den Auftrag, ein Konzept zum besseren Schutz der Nachtruhe am BER zu erstellen. Unter Beibehaltung der bestehenden Betriebspflicht am BER soll die FBB mit den Airlines in Verhandlung treten und prüfen, wie sich innerdeutsche Flüge in den morgendlichen Randzeiten von 5.00 Uhr bis 6.00 Uhr vermeiden lassen. Das Konzept soll außerdem die Weiterentwicklung der Entgeltordnung der FBB beinhalten und in Absprache mit der Flugsicherung lärmmindernde Regelungen im Flugbetrieb enthalten.

Der Beschluss dazu ist nach intensiver Debatte im Gremium von den Ländern Berlin und Brandenburg mehrheitlich angenommen worden. Der Gesellschafter Bund schloss sich aus grundsätzlichen Erwägungen nicht an.“

> Beschlussvorschlag (PDF)

FBB

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