BER: Erstmals mehr als 2 Mio Passagiere in einem Monat

Höheres Fluggastaufkommen im September als in den Sommerferien

Passagiere checken ein (Foto: O. Lang/FBB)

Seit der Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg sind erstmalig mehr als zwei Millionen Passagiere in einem Monat über den BER gereist. Genau 2.066.204 Fluggäste wurden am Hauptstadtflughafen im September gezählt. Im Vergleich zum Vormonat August nutzten im abgelaufenen Monat rund 130.000 Passagiere mehr den BER. Ein Fluggastaufkommen von mehr als zwei Millionen gab es in der Hauptstadtregion letztmalig im Februar 2020. Als im März 2020 die Reisemöglichkeiten beschränkt wurden, flogen noch rund eine Million Passagiere von Tegel und Schönefeld. Die Talsohle wurde im April 2020 mit lediglich 27.500 Passagieren erreicht. Die Auslastung der Flugzeuge lag im September bei 85,1 Prozent.

Im vergangenen Monat starteten und landeten 15.900 Flugzeuge in der Hauptstadtregion und damit 1.100 mehr als im August 2022. Im September des vergangenen Jahres wurden 13.300 Starts und Landungen gezählt, im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es 25.700.

Insgesamt wurden im vergangenen Monat rund 2.900 Tonnen Luftfracht umgeschlagen und damit fast 500 Tonnen mehr als im Vorjahresmonat 2021. Im September 2019 waren es 3.000 Tonnen Luftfracht.

Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Mit erstmalig zwei Millionen Fluggästen in einem Monat haben sich die Passagierzahlen im September erfreulich entwickelt. Ein Grund für das Wachstum war, dass wir am BER wieder vermehrt internationale Gäste begrüßen können, die auch Messen und Veranstaltungen in der Hauptstadtregion besuchen. Seit dem Frühjahr hat sich die Nachfrage nach Urlaubs- und Geschäftsreisen in der Region dynamisch entwickelt und unsere Prognose für das Gesamtjahr übertroffen. Insgesamt erwarten wir nun ein Aufkommen von 18,6 Millionen Passagieren in 2022. Wie sich der Verkehr mittelfristig weiterentwickeln wird, ist auch an den Verlauf der weltweiten Corona-Pandemie, die Entwicklung der Rohstoffpreise und die internationale Sicherheitslage geknüpft.“

FBB

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