BER: Bundespolizei feiert Richtfest

Das neue Dienstgebäude steht in unmittelbarer Nähe des Terminal T2. Die Fertigstellung ist für den Frühsommer geplant.

Karl-Heinz Weidner, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin (links), und Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup vor dem Richtkranz (Foto: G. Wicker/FBB)

Der Rohbau für das neue Dienstgebäude der Bundespolizei am Flughafen Berlin Brandenburg wurde pünktlich fertiggestellt und am 15. Januar 2020 mit einem Richtfest gefeiert. Das Gebäude wird im Auftrag der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH für die Bundespolizei durch den Generalunternehmer Goldbeck Nordost GmbH in unmittelbarer Nähe des neuen Terminal T2 am BER errichtet. Die Fertigstellung ist für den Frühsommer geplant. Zur Gewährleistung eines störungsfreien Übergangs von den Bestandsflughäfen zum BER erfolgt die Übernahme und Inbetriebnahme der Dienststelle bereits im Sommer, rechtzeitig vor der BER-Eröffnung am 31.10.2020.

Rohbau des Bundespolizeigebäudes nahe T2 (Foto: FBB)

Karl-Heinz Weidner, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin: „Mit dem Dienstgebäude wird ein für den Flughafen und die Bundespolizei wesentliches Projekt zum Abschluss gebracht. Es ist bereits, neben dem im Jahr 2011 fertiggestellten Gebäude für Sicherheitsdienste, das zweite Dienstgebäude der Bundespolizei am BER. Mit modernster Technik ausgestattet, bietet das Gebäude aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Terminal 1 und 2 optimale Voraussetzungen zur erfolgreichen Aufgabenwahrnehmung der Bundespolizei in den Bereichen Grenzpolizei, Luftsicherheit und Bahnpolizei am Flughafen Berlin Brandenburg.“

Künftiges Dienstgebäude der Bundespolizei nahe T2 (Grafik: FBB)

Das Dienstgebäude steht im öffentlichen Bereich des Campus BER und bietet die direkte Nähe zu Terminal T1 und T2 und mit Anbindung an Parkhaus, Bahnhof und Bushaltestelle eine optimale Erreichbarkeit. Die Nettogeschoßfläche des Gebäudes beträgt 2600 Quadratmeter auf drei Etagen. Insgesamt wird das Gebäude von rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bundespolizei im Mehrschichtbetrieb genutzt. Im Erdgeschoss wird es einen Empfang mit Wachenbüro und Bearbeitungsräume zum Beispiel für Durchsuchungen und Vernehmungen geben. Zudem werden 40 Büroarbeitsplätze sowie Umkleide-, Sozial- und Schulungsräume eingerichtet. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 8 Millionen Euro.

FBB

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