Anpfiff in sieben Monaten: Jetzt Flugreisen zur Euro 2020 planen!

Wer an einem der zahlreichen Austragungsorte von Amsterdam bis London live mitfiebern möchte, sollte sich alsbald um Flugtickets kümmern.

Foto: pixabay.com/M. Pomella

Die kommende Fußball-Europameisterschaft macht ihrem Namen wahrlich alle Ehre: Zum 60-jährigen Jubiläum des kontinentalen Wettbewerbs wird die Euro 2020 in zwölf Ländern ausgetragen. Wer an einem der zahlreichen Austragungsorte von Amsterdam bis London live mitfiebern möchte, sollte sich alsbald um Flugtickets kümmern.

Das Eröffnungsspiel der Euro steigt am 20. Juni im Römer Olympiastadion. Während der Gruppenphase mit bis zu vier Partien pro Tag spielen die 24 Mannschaften die Achtelfinal-Teilnehmer aus. Neben den beiden Erstplatzierten jeder Gruppe qualifizieren sich die vier besten Gruppendritten für die K.-o.-Runde. Alle Infos zur EM auf einen Blick finden Fußballfans zum Beispiel in einem Online-Dossier der “Stuttgarter Nachrichten”.

19 Plätze sind seit dem Wochenende bereits vergeben, die restlichen fünf werden in der noch laufenden Qualifikationsphase sowie über die Play-offs im Rahmen der Nations League ermittelt. Drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale der EM finden übrigens in München statt, Kulisse für das große Finale am 12. Juni ist das Londoner Wembley-Stadion. Entlegenster Spielort ist die aserbaidschanische Hauptstadt Baku.

Wer sich bereits Eintrittskarten, aber noch keine Flugtickets gesichert hat, muss derzeit noch nicht allzu tief in die Tasche greifen. Tickets für die Strecke Frankfurt-Rom im Juni sind für rund 150 Euro zu haben. Wer von Berlin aus zum Finale in London reisen möchte, ist schon mit unter 100 Euro dabei, während ein Hin- und Rückflug von Berlin nach München mit rund 75 Euro zu Buche schlägt.

Im Gegensatz zu früheren Austragungen konnten sich diesmal alle namhaften Fußballnationen für die Europameisterschaft qualifizieren. Dazu zählen auch die Niederlande, die nach verpassten Teilnahmen an der vergangenen Europa- und Weltmeisterschaft diesmal ein gewichtiges Wort im Titelrennen mitreden wollen. Dank Leistungsträgern wie Virgil van Dijk oder Frenkie de Jong stehen die Chancen von „Oranje“ dafür gar nicht so schlecht. Klarer Favorit aber ist gegenwärtig der amtierende Fußballweltmeister Frankreich.

Chance auf Wiedergutmachung für Jogis Jungs

Umbruch in vollem Gange, Qualifikation geglückt: Für das Team von Bundestrainer Joachim Löw gerät die Europameisterschaft zu einer Art Debütantenball. Frühere Leistungsträger haben entweder ihre internationale Karriere beendet (Mesut Özil) oder spielen wie Sami Khedira, Tomas Müller und Jerome Boateng in den Planungen des Trainerstabs keine Rolle mehr.

Umso stärker rücken hoffnungsvolle Talente ins Rampenlicht, die bei der Euro 2020 die Scharte von der letztjährigen WM samt dem blamablen Vorrunden-Aus auswetzen sollen. Dazu zählen neben den beiden Bayern-Spielern Leon Goretzka und Serge Gnabry der Leverkusener Shooting-Star Kai Havertz und Julian Brandt von Vizemeister Borussia Dortmund. Ob Löw aus den Youngstern sowie erfahrenen Akteuren wie Kroos und Gündogan andererseits einen Titelaspiranten formen kann, steht noch in den Sternen.

Der Meistermacher von 2014 hat indes schon mal vorgebaut für den Fall, dass Deutschland erneut mit leeren Händen nach Hause fährt. England, Belgien und Frankreich seien in ihrer Entwicklung schon weiter und verfügten über eingespielte Teams, betonte Löw auf der Pressekonferenz vor dem Qualifikationsspiel gegen Nordirland. Zugleich wehrte er allzu hohe Erwartungen ab: „Das hilft dieser jungen Mannschaft, die in ihrer Entwicklung am Anfang steht, nicht. Wir müssen noch einige Schritte machen“, sagte der Freiburger. Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

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